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Warum unser gemeinsamer Kampf gegen die nationalistischen Jubelfeiern des deutschen Imperialismus am 3. Oktober die Kritik an dem Aufruf des Antifa AK Köln, der autonomen antifa [f] und anderer erfordert: Solidarität und Kritik

Warum unser gemeinsamer Kampf gegen die nationalistischen Jubelfeiern des deutschen Imperialismus am  3. Oktober die Kritik an dem Aufruf des Antifa AK Köln, der autonomen antifa [f] und anderer erfordert: Solidarität und Kritik

Es ist uns wichtig, als erstes festzuhalten: Angesichts der desolaten Lage der revolutionären Kräfte in Deutschland begrüßen wir es ausdrücklich, dass sowohl Gruppen aus dem Spektrum von „Ums ganze“ als auch die Kräfte um „Imagine there’s no Deutschland“ den Kampf gegen den deutschen Nationalismus, den Kampf gegen den deutschen Imperialismus auf die Straße tragen.
Wir begrüßen auch Ansätze für Kritik – so etwa die indirekte Kritik von „Imagine there’s no Deutschland“, die wir im Großen und Ganzen trotz einiger Einwände für richtig halten, insbesondere den Kernpunkt der Kritik, dass Kontinuitäten und Besonderheiten der deutschen Geschichte nicht wegoperiert werden dürfen.
Wir selbst haben auch schon des Öfteren versucht, Diskussionen anzuregen, Kritiken am „Ums Ganze“-Bündnis und ihrer Parole „Staat.Nation.Kapital. Scheiße!“ formuliert. Wir warten auf Antwort und sind gerne zur Diskussion bereit. (Siehe Flugblatt von Gegen die Strömung 9/2010, „Überlegungen zur Losung: ‚Staat, Nation, Kapital: Scheiße‘“.)
Doch bei der uns heute notwendig erscheinenden Kritik an dem Aufruf „Organisiert den Vaterlandsverrat!“ geht es nicht um sicherlich wichtige, aber doch eher theoretische Fragen, sondern um zentrale Fragen der internationalen Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland, Spanien und England.
In dem auf der Rückseite vollständig abgedruckten Aufruf mag es zunächst so scheinen, als ob die Massenbewegungen in Spanien und Griechenland sozusagen „von links“ als reformistisch und nicht revolutionär genug kritisiert werden. Doch der Schein trügt.

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