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Über 360 tote Flüchtlinge vor Lampedusa … 200 tote Flüchtlinge im Kanal von Sizilien: Der deutsche Imperialismus und die Massenmörder von „Frontex“

Über 360 tote Flüchtlinge vor Lampedusa ...  200 tote Flüchtlinge im Kanal von Sizilien: Der deutsche Imperialismus und die Massenmörder von „Frontex“

Am Morgen des 3.10.2013 ist ein Boot mit 545 Flüchtlingen vor allem aus Eritrea und Somalia vor der Insel Lampedusa im Mittelmeer in Brand geraten und gesunken. Die italienische Küstenwache ließ sich erst nach einer Stunde blicken, obwohl sie in der Lage ist, Schiffe Hunderte Kilometer entfernt aufzuspüren. Über 360 Menschen ertranken oder verbrannten, 26 werden immer noch vermisst. Gegen die überlebenden Flüchtlinge wurden von den italienischen Behörden sofort Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen „illegaler Einreise“.
Am 11.10.2013 ist ein Boot mit über 400 Flüchtlingen, vor allem aus Syrien und den palästinensischen Gebieten, im Kanal von Sizilien gekentert und gesunken. Überlebende berichten, dass ihnen über sechs Stunden ein Patrouillenschiff der libyschen Küstenwache gefolgt ist und dass ihr Boot beschossen wurde, bis es schließlich kenterte. 200 Flüchtlinge ertranken im Mittelmeer.
Politiker der Berliner Parteien taten so, als hätte der Tod von über 560 Flüchtlingen im Mittelmeer nichts mit der Politik des deutschen Staats, nichts mit dem deutschen Imperialismus zu tun. Geheuchelte Krokodilstränen über die toten Flüchtlinge wurden vergossen (Bundespräsident Joachim Gauck: „Zuflucht Suchende…bedürfen des Schutzes“) und die Schuld an den Toten wurde den sog. „Schleuserbanden“ in die Schuhe geschoben (Innenminister Friedrich). Doch welche Rolle spielt der deutsche Staat, der deutsche Imperialismus wirklich beim mörderischen Terror gegen die Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas u.a. durch die „Frontex“-Mörder?

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