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Studiert die Schriften des wissenschaftlichen Kommunismus:

12/02-01/03 Dezember 2002/Januar 2003

Studiert die Schriften des wissenschaftlichen Kommunismus:

Studiert die Schriften des wissenschaftlichen Kommunismus:
12/02-01/03 Dezember 2002/Januar 2003
Überzeugende Argumente für den Kommunismus Der Kommunismus wird seil über 150 Jahren verleumdet. Zusätzlich wurde er diskreditiert durch die polizeistaatlichen Karikaturen auf die kommunistischen Ideen von Karl Marx: von den Pseudokommunisten in der UdSSR, der DDK und den anderen revisionistischen Staaten, die spätestens seit Mitte der 50er Jahre den Weg hin zum Kommunismus verlassen und unter der Maske des “Sozialismus” eine schlechte Kopie der westlichen kapitalistischen Staaten errichteten, ehe die Restauration des Kapitalismus völlig offen betrieben wurde.
Was also ist das Ziel des Kommunismus eigentlich? Eine bloße Utopie, nie zu erreichen, weil der Mensch hall doch “von Natur aus böse” ist, ein schönes, aber völlig unrealistisches Ideal?
Oder gar das “teuflische Lügengebäude jüdisch-bolschewistischer Verschwörer, die nur den eigenen Vorteil suchen”, wie dies die Nazifaschisten propagieren? Die Verleumdungen des Kommunismus und seine Verfälschungen nehmen immer mehr zu. Das ist kein Wunder, denn die mörderische Realität des heutigen Kapitalismus in seiner imperialistischen Ausprägung schreit geradezu nach Beseitigung des Imperialismus, nach Abschaffung des Pro fi (systems, nach Vergesellschaftung der Produktionsmittel usw., nach dem Kommunismus:
Eine nicht abreißende Serie von Raubkriegen, die Verschärfung von Ausbeulung und Elend bis zum Hungertod von jährlich über 30 Millionen Menschen, die schon längst ernährt werden könnten, wenn es aus der Sicht der “Verdammten dieser Erde” vernünftig zugehen würde, stehen im krassen Widerspruch zu den immer größer werdenden und deutlich sichtbaren Möglichkeiten, die grundlegenden Probleme der breiten Massen der Weltbevölkerung angesichts des gigantischen technischen Fortschritts, angesichts der Ansammlung ungeheurer Reichtümer, angesichts nur dem Imperialismus vernünftig erscheinender weltweiter Rüstungsausgaben von 800 Milliarden Dollar jährlich usw. lösen zu können. Die Herren dieser Erde morden, rauben, plündern, verschwenden und verschleudern und müssen immer mehr… lügen:
“Es gibt halt kein besseres System…, da muß man sich mit abfinden”.
Ilm so wichtiger ist es, sich Klarheit zu verschaffen: Klarheit darüber, warum und mit welchem Ziel das ganze kapitalistisch-imperialistische System bekämpft und vernichtet werden muß. Klarheit über das Ziel des Kommunismus, warum der Kommunismus vernünftig und realistisch ist und für wen!
Kommunismus – das ist die weltweite Solidarität der “Verdammten dieser Erde”, die sich nicht mehr gegeneinander aufhetzen lassen, das ist das Ende der Kriege und Massenmorde.
Kommunismus – das ist die Beseitigung der Möglichkeit zur Ausbeutung, indem die Mittel zur Produktion den bewußt sich zusammenschließenden Produzenten wirklich gehören.
Kommunismus – das ist die Beseitigung von Elend sowie das Ende der absurden Vernichtung und Verschleuderung von Produkten. Dann existiert die wissenschaftlich geplante, an den Bedürfnissen der Gesellschaft und nicht am Profit orientierte Produktion.
Kommunismus – das ist schließlich das Ende von Unterdrückung. Die Menschen, die vom Dreck des Kapitalismus auf allen Gebieten befreit sind, regeln planvoll ohne jegliche staatliche Unterdrückungsmaschinerie ihr Leben, sind selbstbewußt als “Kommune” organisiert und entfalten frei ihre individuellen Persönlichkeiten.
Bertold Brecht hat recht: Der Kommunismus ist “das Einfache”, er ist für die Ausgebeuteten und Unterdrückten leicht zu begreifen, logisch und vernünftig. Zielklarheit über den Kommunismus İst heute unerläßücher denn je, weil er die nötige Kraft und Ausdauer für den Kampf gegen den Klassenfeind gibt. Der Feind ist noch stark und muß erst besiegt und niedergeworfen werden, denn der Kommunismus ist “das Einfache, das schwer zu machen ist”‘. Das Studium des wissenschaftlichen Kommunismus im Kampf für den Kommunismus, im Kampf für den Aufbau der Kommunistischen Partei anzuregen und zu unterstützen – das ist das Ziel der nachfolgenden Ausführungen.
Kurze Charakteristik der kommunistischen Gesellschaft Es ist kein Zufall, daß Stalin mitten İm Aufbau der Grundlagen einer sozialistischen Gesellschaft in der damals sozialistischen Sowjetunion 1927 die bisher prägnanteste Skizze der kommunistischen Gesellschaft – gegenüber einer skeptisch eingestellten amerikanischen Arbeiterdelegation – gegeben hat.
Beim Aufbau der sozialistischen Grundlagen im ersten Staat der Welt, der die Ausbeutung abgeschafft hat, wurde schnell auch praktisch klar, daß die verschiedenen Merkmale einer kommunistischen Gesellschaft nicht alle gleichzeitig realisiert werden konnten. In der Tal konnten auch in der ersten Phase direkt nach der siegreichen sozialistischen Revolution İn einigen Jahrzehnten einzelne wichtige Merkmale der kommunistischen Gesellschaft schon realisiert werden (die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln d.h. die Abschaffung der Ausbeutung), andere Merkmale aber können erst wesentlich später realisiert werden: die Abschaffung der Armee der Revolution, einer zentralen Waffe gegen noch bestehende imperialistische Staaten.
das Absterben eines für die Unterdrückung der Feinde der Kevolution noch nötigen Staatsapparates, das langsame Absterben nationaler Unterschiede oder auch die Abschaffung des Geldes um hier nur einige Beispiele zu nennen. Die erste Phase beim Aufbau des Kommunismus, gewöhnlich als “sozialistisch” bezeichnet, ist somit deutlich zu unterscheiden von der höheren Phase des dann “reinen” Kommunismus, in dem schließlich und endlich alle Merkmale einer kommunistischen Gesellschaft ohne Ausnahme verwirklicht sein werden. Und von einem solchen Zustand war auch die UdSSR 1927 “noch weit entfernt”, wie Stalin gegenüber der amerikanischen Arbeitcrdelegation hervorhob. Stalin antwortete auf die Frage nach der “zukünftigen Gesellschaft” wie folgt:
“Eine allgemeine Charakteristik der kommunistischen Gesellschaft haben Marx, Engels und Lenin in ihren Werken gegeben. Wenn in aller Kürze die Anato mie der kommunistischen Gesellschaft skizziert werden soll, so wird es eine Ge sellschaft sein:
a) in der es kein Privateigentum an Pro duktionsmitteln, sondern nur gesell schaftliches, kollektives Eigentum an Pro duktionsmitteln geben wird; b) in der es keine Klassen und keine Staatsmacht, sondern Arbeiter der Indus trie und der Landwirtschaft geben wird, die sich als freie Assoziation der Werktäti gen wirtschaftlich seihst leiten werden; c) in der die Volkswirtschaft, nach einem Plan organisiert, auf der höchsten Stufe der Technik in der Industrie wie Studiert den Kommunismus! Erkämpft den Kommunismus!(…)

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