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Solidarität mit dem bewaffneten Befreiungskampf in Nepal!

de-flb-2005-03

Solidarität mit dem bewaffneten Befreiungskampf in Nepal!

Solidarität mit dem bewaffneten Befreiungskampf in Nepal!
März 2005
Auch die Nachrichtensperre des reaktionären nepalesischen Regimes und die Verbannung zu sporadischen Randnotizen in den imperialistischen Medien können nichts daran ändern, daß die bewaffneten Kämpfe in Nepal unvermindert weitergehen, auch nach der Auseinanderjagung des Parlaments und der Verhängung des Ausnahmezustands durch den nepalesischen König Anfang Februar dieses Jahres.
Seit 1996 entwickelt sich in Nepal ein revolutionärer bewaffneter Befreiungskrieg in die Breite und in die Tiefe, der sich auf die aktive Sympathie und Unterstützung breiter Massen der am meisten Ausgebeuteten und Geknechteten vor allem auf dem Land stützen kann, aber auch in den Städten verankert ist. Besonders hervorstechend ist in all diesen Kämpfen, auch in den bewaffneten Aktionen, die große Beteiligung der Frauen.
Die Nervosität der lokalen Machthaber Nepals und die Besorgnis der imperialistischen Großmächte, gerade auch des deutschen Imperialismus, hängt eng damit zusammen, daß an der Spitze der bewaffneten Kämpfe Kräfte stehen, die sich am wissenschaftlichen Kommunismus orientieren, sich als Teil der Kräfte der proletarischen Weltrevolution verstehen und von Anfang an unmißverständlich erklärt haben, daß ihr Ziel eine tiefgreifende antiimperialistisch-antifeudale Revolution in Nepal ist, wie sie in China in den 30er und 40er Jahren unter der Führung der Kommunistischen Partei Chinas auf dem Weg eines lang andauernden Volkskrieges siegreich durchgeführt worden war.
Einige Merkmale und Besonderheiten des revolutionären Krieges in Nepal Antifeudale und antiimperialistische Revolution Nepal ist ein überwiegend bäuerliches Land. Aus diesem Grund zielt der Volkskrieg auf die Enteignung der Ländereien der feudalen Großgrundbesitzer (Zamindars), auf die Verteilung ihrer Ländereien an die armen und landlosen Bauern und Bäuerinnen. Zielscheibe des Befreiungskriegs ist jedoch auch die Kompradoren-Bourgeoisie Nepals, hinter der der Imperialismus steht. Deswegen geht es zugleich auch um das Ziel der Enteignung von Banken, Industrieanlagen usw. Mit ungeheurem Mut und großer Opferbereitschaft haben die Volksmassen seither unter der Führung von sich am wissenschaftlichen Kommunismus orientierenden Kräften gekämpft und — selbst bürgerliche Quellen kommen nicht umhin, dies zuzugeben — in etwa zwei Dritteln des Landes befreite Gebiete errichtet.
Basis des bewaffneten Kampfes waren zunächst die aufgrund der geographischen Besonderheiten schwer zugänglichen Gebirgsregionen im Westen des Landes um die Städte Rukum und Rolpa, in denen die Masse der armen Bäuerinnen und Bauern in Pacht oder auf winzig kleinen Parzeilen in feudalistischer Unterdrückung schuften mußte. Durch politische Aufklärungskampagnen gelang es den Revolutionären, die Massen zu mobilisieren, sich gegen ihre Blutsauger zu erheben. Schon vor Jahren wurde damit begonnen, auf Dorfversammlungen die knechtenden Schuldscheine und Kreditpapiere der Bäuerinnen und Bauern zu verbrennen, die oftmals in bewaffneten Aktionen der Aufständischen direkt mit Waffengewalt aus den Banken herausgeholt wurden, denn die Banken und Geldverleiher treiben die Bauernmassen mit ihren knechtende Kreditverträgen in die völlige Überschuldung.
Bewaffnung Planmäßig konnten sich die Revolutionäre große Mengen an Waffen, Munition, Sprengstoff usw. beschaffen durch eigene Herstellung, Ankauf und Erbeuten bei detailliert geplanten Oberfällen auf Armeekasernen und Polizeistationen. Diese zunehmende Bewaffnung und Ausrüstung ermöglichte nicht nur eine bessere Kriegführung, um die eigenen Stellungen auszubauen und dem Gegner Schläge zu versetzen, sondern auch die Durchführung zahlreicher Überfälle auf Banken zur Erbeutung größerer Geldmengen sowie die Befreiung demokratischer und revolutionärer Gefangener aus den Kerkern nepalesischer Gefängnisse.
Schaffung von Stützpunktgebieten und befreiten Gebieten Im Westen, wo die bewaffneten Revolutionäre von der Bevölkerung starke Unterstützung bekommen, sind Gebiete entstanden, in denen Armee und Polizei nicht mehr auf Patrouille gehen oder — wie im Bezirk Rolpa — seit einigen Jahren gar nicht mehr präsent sind. In enger Verbindung mit der dort lebenden Bevölkerung schützen und agieren bewaffnete Aufständische innerhalb solcher befreiter Gebiete bzw. Stützpunktgebiete, während die Beamten der nepalesischen Staatsmacht(…)

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