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Mit Polizei, Zwickels und Medien wie "Bild" forciert der deutsche Imperialismus die Faschisierung gegen die Arbeiterbewegung:

Die IG-Metall-Führung bricht die eigene Satzung:Streikabbruch ohne Urabstimmung!

Mit Polizei, Zwickels und Medien wie "Bild" forciert der deutsche Imperialismus die Faschisierung gegen die Arbeiterbewegung:

Mit Polizei, Zwickels und Medien wie “Bild” forciert der deutsche Imperialismus die Faschisierung gegen die Arbeiterbewegung:
Die IG-Metall-Führung bricht die eigene Satzung:Streikabbruch ohne Urabstimmung!
6-7/03 Juni-Juli 2003
Vier Wochen lang, vom 1.6.2003 bis 28.6.2003, streikten die Arbeiterinnen und Arbeiter der Metall- und Elektroindustrie in den Tarifbezirken Sachsen, Brandenburg und Berlin (Ost) für die 35 Stunden Woche und den Fortbestand der bereits abgeschlossenen Tarifverträge. Die Kollegen und Kolleginnen der Stahlindustrie streikten gleichzeitig eine Woche. Dieser gerechte Kampf um gleichen Lohn für gleiche Arbeit in Deutschland war lange Überfällig. Es sollte endlich Schluss sein damit, dass in den sogenannten neuen Bundesländern 8,6 Prozent weniger Geld für die gleiche Arbeit bezahlt wird. Denn die Kolleginnen und Kollegen erhalten für 38 Stunden den gleichen Lohn wie ihre Kollegen und Kolleginnen im Westen für 35 Stunden.
Von Anfang an waren die Streikenden mit einer gigantischen Hetzkampagne nicht mir durch die Kapitalistenverbände, sondern auch durch die Berliner Politiker und bürgerlichen Medien konfrontiert. Mit Hetztiradcn wie: “Die Deutschen arbeiten fast 400 Stunden zu wenig”, “Die Region stirbt!”, “DielG-Mctall hinterläßt eine blutige Spur” wurde versucht die Streikfront zu brechen.
Für die Streikenden völlig überraschend und die eli nur spärlich vorhandenen innergewerkschaftlichen demokratischen Regeln mit Füßen tretend (ein Streikabbruch ist laut IG-Metallsatzung erst nach Urabstimmung möglich), trat der Vorsitzende der IG-Metall Zwickel am 28.6.03 nach einer ergebnislosen Verhandlungsrunde vor die Presse und erklärte die Kapitulation der IG-Metall: der Streik sei gescheitert und wird beendet.
Die neue Qualität der Hetzkampagne der bürgerlichen Medien, die massive Einmischung bürgerlicher Politiker bis hin zur Aufforderung, den Lohnkampf sofort zu beenden, im Zusammenspiel mit den Strcikbruchaktivitiitcn von Betriebsratsfürsten der Automobilindustrie in Westdeutschland und dem undemokratischen Streikabbruch durch Zwickel, im Nachhinein abgesegnet durch den IG-Metall-Vorstand, zeigt die zunehmende Verstärkung der Faschisierung gegen die Arbeiterbewegung in Deutschland.
Der Beginn des Streiks für die gerechte Forderung nach der 35-Stundcn-Woche Bei den Tarifverhandlungen 1996 konnte die Einführung der 35-Stunden-Woche in der Stahlindustrie und in der Metall- und Elektroindustrie İn den sogenannten fünf neuen Bundesländern nicht erreicht werden, Die Arbeiterinnen und Arbeiter waren weiter gezwungen, 38 Stunden die Woche für das gleiche Geld wie ihre Kolleginnen und Kollegen im Westen ftlr 35 Stunden zu arbeiten und damit faktisch 8,6 Prozent weniger Lohn in Kauf zu nehmen. Die Kapitalistenvcrbände hatten sich damais zu der Zusage durchgerungen, im Jahr 2003 über die Einführung der 35 Stunden Woche zu verhandeln. Diese Verhandlungen sollten aber jetzt talsächlich dazu genutzt werden, die Möglichkeiten zu schaffen, die Arbeitszeiten İn den Betrieben noch weiter auszudehnen. Das “Angebot” der Kapitalisten lautete; Es soll ein Zeitkorridor von 35-40 Stunden geschaffen werden, innerhalb dessen die Betriebe die wöchentliche Arbeitzeit selbst festlegen sollten. Ein Freizeitausgleich für Arbeitszeiten über 38 Stunden hinaus soll nicht stattfinden. Dies bedeutete faktisch die Wiedereinführung der 40-SUindenwoche! (Metall aktuell Juni 2003) Gleichzeitig haben die Kapitalistenverbände die bestehenden Tarifverträge gekündigt und damit auch Leistungen wie Uriaubsgeld, Überstundenzuschläge und das Übernahmereeht der Auszubildenden für 12 Monate in Krage gestellt.(…)

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