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Mit großer Unruhe schauen die imperialistischen Großmächte, auch der deutsche Imperialismus als Unterdrücker und Ausbeuter der Werktätigen Indiens, auf die Vorgänge in

de-flb-2006-05-06

Mit großer Unruhe schauen die imperialistischen Großmächte, auch der deutsche Imperialismus als Unterdrücker und Ausbeuter der Werktätigen Indiens, auf die Vorgänge in

Mit großer Unruhe schauen die imperialistischen Großmächte, auch der deutsche Imperialismus als Unterdrücker und Ausbeuter der Werktätigen Indiens, auf die Vorgänge in Indien, insbesondere seit den Erfolgen der demokratisch-revolutionären Bewegung im angrenzenden Nachbarstaat Nepal. Diese Besorgnis ist um so größer, weil in Indien – von der Öffentlichkeit hier weitgehend unbeachtet – eine der heute größten bewaffnet kämpfenden und sich an der Roten Fahne des Kommunismus orientierenden Bewegung existiert, die Tausende rote Kämpferinnen und Kämpfer unter Waffen hat und in verschiedenen Landesteilen großen Einfluß ausübt. Mehr noch: Es ist der indischen einheimischen Reaktion und ihren imperialistischen Oberherren in fast 40 Jahren nicht gelungen, diese Bewegung, die Naxalbari-Bewegung, zu vernichteten.
Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß diese Bewegung Ende der 60er Jahre im unmittelbaren antirevisionistischen Kampf, in direkter, auch bewaffneter Konfrontation mit den nunmehr staatstragend und konterrevolutionär gewordenen Revisionisten Indiens entstanden ist, die den Weg der bewaffneten antiimperialistisch-demokratischen Revolution verraten hatten. Dieser Kampf ist mit dem Namen Charu Mazumdar untrennbar verbunden.
Die ausgebeuteten und werktätigen Massen Indiens führen seit Jahren erbitterte Tageskümpfe, von denen wir nur einige der letzten zwei Jahre herausstellen möchten:
a Proteste gegen Sozialabbau. Ende Februar 2004 führten rund 50 Millionen Arbeiterinnen und Ar beiter und andere Werktätige einen eintägigen Ge neralstreik durch, um gegen die von der reaktio nären indischen Regierung betriebene Verschär fung des Soziaiabbaus zu protestieren. [JW 26.2.041 M Kämpfe für bessere Arbeitsbedingungen. In der Honda-Fabrik bei Neu-Delhi wird ein Großteil der Arbeiterinnen und Arbeiter über Tagesverträ ge bzw. über Subunternehmen ausgebeutet. Ende Juni 2005 traten rund 2.000, d.h. fast alle Honda Arbeiterinnen und -Arbeiter, in einen mehrwöchi gen Streik für die Wiedereinstellung von vier ent lassenen Kolleginnen und Kollegen, gegen Schi kanen der Kapitalisten und für bessere Arbeitsbe dingungen. Am 25. Juli startete die Polizei mit Schlagstöcken, Tränengas und Gummigeschossen einen brutalen Angriff auf eine Demonstration der Streikenden. Die Streikenden und ihre Unterstüt zer wehrten sich militant. Polizeifahrzeuge und Bus se wurden in Brand gesteckt. 800 Honda-Arbeite rinnen und -Arbeiter wurden zum Teil schwer ver letzt, Hunderte verhaftet, 28 von ihnen wurden danach vermißt. [Labournet] <br/>
■ Kämpfe der Landarbeiterinnen und -arbei ter für bessere Löhne. In Westbengaien streik ten im Juli 2005 zirka 500.000 Arbeiterinnen und Arbeiter der Teeplantagen gegen die Versuche der Tee-Kapitaiisten, die Beschäftigten durch soge nannte “Leistungslöhne” zu spalten. [Laboumet] <br/>
■ Kämpfe der indigenen Bevölkerung gegen Landraub. Durch Staudammprojekte oder Berg werksbau wird die zumeist indigene Bevölkerung, in deren Gebieten diese Anlagen oft errichtet wer den, verlrieben, oft entschädigungslos. Am 25.
Mai 2005 protestierten im Bundesstaat Orissa etwa 2.000 Menschen gegen den Raub ihres Lan des wegen der geplanten Errichtung eines Bau xit-Bergwerkes, [lndymedia] In enger Verbindung mit diesen antiimperialistischen, antifeudalen und Ökonomischen Tageskämpfen, aber über diese hinausgehend, stehen die heute in verschiedenen Teilen Indiens geführten revolutionären bewaffneten Kämpfe in der Tradition der Naxaliten-Bewegung, die sich am Kommunismus orientieren.
(…)

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