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Faschistischer Bombenanschlag in Ankara am 10.Oktober 2015 auf eine Demonstration gegen das reaktionäre Regime in der Türkei:Die internationale Solidarität mit den Genossinnen und Genossen in der Türkei verstärken!

Faschistischer Bombenanschlag in Ankara am 10.Oktober 2015 auf eine Demonstration gegen das reaktionäre Regime in der Türkei:Die internationale Solidarität mit den Genossinnen  und Genossen in der  Türkei verstärken!

Am 10. Oktober 2015 fand in Ankara mit über 100 Ermordeten der bisher schlimmste Bombenanschlag gegen die demokratisch-revolutionäre Bewegung in der Türkei statt. „Mörderstaat!“ war zu Recht die Parole der Protestdemonstrationen danach.
In der Tat versucht das reaktionäre Regime in der Türkei, den Aufschwung der demokratisch-revolutionären Kämpfe in der Türkei mit massenhafter Gewalt, mit Ausgangssperren, mit Rollkommandos und Schlägertrupps gegen kurdische Aktivistinnen und Aktivisten, mit Streikverboten, mit Verhaftungen und brutalem Niederschlagen von Demonstrationen, mit Zensur und Strafverfolgung gegen unliebsame fortschrittliche Journalisten und Autoren zu unterdrücken. Zentral im Visier steht die kurdische Befreiungsbewegung, die gerade auch durch die Erfolge in Kobane/Rojava Auftrieb erhält. Dagegen wird vom türkischen Staat seit Monaten der „schmutzige Krieg“ forciert, mit militärischer Belagerung und Gemetzeln mit Dutzenden von Ermordeten wie in Cizre.
Und der deutsche Imperialismus? Der „Freundschaftsbesuch“ von Merkel bei Erdogan kurz vor den Parlamentswahlen am 1. November 2015 in der Türkei war ebenso wenig ein Zufall wie die Verschärfung der staatlichen Repressionen mit zahlreichen Verhaftungen gegen kurdische Aktivistinnen und Aktivisten in Deutschland in den letzten Wochen. Der reaktionäre Staat der Türkei und dessen „Stabilität“ spielt nicht nur bei der „Abwehr“ von Geflüchteten, sondern beim internationalen Vormarsch des deutschen Imperialismus überhaupt eine große Rolle. Umso wichtiger ist die Solidarität mit den Genossinnen und Genossen in der Türkei, die großen Möglichkeiten zur Verstärkung dieser Solidarität wirklich zu nutzen.

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