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Die mörderische deutsche HerrenmenschenIdeologie bekämpfen:

Gegen Nazi-Terror und Diskriminierung von Menschen mit dunkler Hautfarbe in Deutschland!

Die mörderische deutsche HerrenmenschenIdeologie bekämpfen:

Die mörderische deutsche HerrenmenschenIdeologie bekämpfen:
Gegen Nazi-Terror und Diskriminierung von Menschen mit dunkler Hautfarbe in Deutschland!
1/2/04 Januar-Februar 2004
Die deutsche Herrenmenschen-Ideologie hat viele Facetten. Mit einer gewissen Willkür werden einzelne Gruppen von Menschen, die in Deutschtand leben, herausgegriffen, an den Pranger gestellt und angegriffen.
Da hat eine Weile der Antiziganismus, der Hass gegen Sinti und Roma (wie in Rostock 1992) Konjunktur. Dann stehen wieder antisemitische Stereotype, der Hass gegen Juden, im Vordergrund (wie 2000 anlässlich der “Walser-Rede’% 2002 anlässlich der “Möllemann-Debatte”, den antisemitischen Anschlägen in Lübeck 1995 oder Düsseldorf2000).
Danach wird vielleicht die jederzeit abrufbare “christlich-abendländische” Karte gegen Menschen aus arabischen Ländern hervorgezogen (wie bei der aktuellen “Kopftuchdebattc”), oder aber auch der klassisch chauvinistische Kolonial-Rassismus gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe (wie 1991 in Hoyerswerda oder 1996 in Lübeck), oder die Hetze gegen Flüchtlinge (wie in Mannheim-Schönau 1992) oder “Ausländer überhaupt” (wie in Mölln 1992).
Wurde vor einigen Jahren von CSU-Stoiber die Parole gegen die “durchrasste Gesellschaft” ausgegeben (was seiner Karriere offensichtlich nicht geschadet hat), so haben die Nazis in Deutschland heute bei ihren Mordaktionen auf den Straßen und bei ihren Brandanschlägen längst Menschen mit dunkler Hautfarbe zu einem ihrer bevorzugten Ziele erklärt.
Neben staatlicher Diskriminierung und NaziAtigrifTen und -Mordanschlägen gibt es einen massiven, brutalen und tief verankerten “AlltagsRassismus” gegen die dumpf als “Neger” beschimpften Menschen, der sich im Alllag in überheblich-herablassender Art auf das ekelhafteste mit deutsch-chauvinistischer HerrenmenschenMentalität nach dem Motto “Neger sind doch auch Menschen” verbindet.
Es handeil sich um ein vom Kindergarten an eindressiertes Bild vom deutschen “Herrenmenschen”, das İn Kinderbüchern, Comics, in der Literatur verbreitet und millionenfach festgeklopft wurde. In der Werbung, in sogenannten “Witzen” und AUtagssprüchen werden tagtäglich Menschen mit dunkler Hautfarbe beleidigt und gedemütigt.
In einem dichten und unübersichtlichen GeIlecht absurder Behauptungen, Vermutungen und Verdächtigungen ragt als grundlegende Lüge über allem die Behauptung, dass die Hautfarbe bei Menschen überhaupt irgendeine Rolle spielt.1 Schon der Versuch, die rassistischen Argumente im einzelnen zu widerlegen, bedeutet ja, der Grundannahme auf den Leim zu gehen, mit logischen Argumenten in den Köpfen rassistischnationalistischer deutscher “Herrenmenschen” überhaupt etwas ändern zu können.
Um es hier gleich vorweg zu nehmen: Wir sagen nicht, dass wir im Kampf gegen den Rassismus auch nur eine Minute auf logische und überzeugende Argumente verzichten sollten. Entscheidend ist jedoch, dass die Bereitschaft, sich auf eine argumentative Auseinandersetzung cinzulasscn, erreicht werden muß. Und hier ist der gemeinsame Kampfdort, wo es einen gemeinsamen Kampf gegen Rassisten und Ausbeuter geben kann, der entscheidende Hebel.
Die Funktion des “Spalte und Herrsche” der verschiedenen Varianten des Herrenmenschen-(…)

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