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Lohnsklaverei und Hartz IV

Lohnsklaverei und Hartz IV

Gehen wir einmal nicht von den Schlagzeilen der bürgerlichen Presse und den aktuellen Phrasen der Politiker der Berliner Parteien aus. Gehen wir von den wirklich einschneidenden Fragen aus, die die Masse der Werktätigen heute in Deutschland betreffen.

Hier steht für diejenigen, die in abhängig-ausbeuterischen Verhältnissen arbeiten, die Drohung mit Hartz IV und für die von Hartz IV bereits Betroffenen die Realität und die zunehmende Repression des Hartz-IV-Systems. Das, was der deutsche Staat im Interesse der Kapitals an den rund 6,8 Millionen Hartz-IV-Betroffenen (darunter 1,7 Millionen Kinder)sozusagen „vorexerziert”, unterstreicht den Ernst der Drohung, um Lohndrückerei und verschärfte Ausbeutung durchzusetzen gegenüber jenen, die noch einen „regulären Job” haben, noch nicht erwerbslos sind.

Es ist nur logisch und eben gewollt, daß Hartz IV als Instrument der staatlichen Repression unter den Betroffenen und gerade auch unter den Noch-Nicht-Betroffenen Angst auslöst, seine Wirkung entfaltet, um die Masse der Werktätigen in verschiedene Gruppen aufzuspalten, ja sogar gegeneinander aufzuhetzen.

Um so wichtiger ist es, Klarheit über die Bedeutung von Hartz IV und die Notwendigkeit des Kampfes dagegen In aktuelle Debatten derjenigen Kräfte hineinzutragen die bereit sind, sich gegen Hartz IV, gegen Ausbeutung und Unterdrückung, gegen die Politik des „Teile und Herrsche” zur Wehr zu setzen und die auch an diesem 1.Mai 2010 in unterschiedlichem Ausmaß, mit unterschiedlichen Ideen an die internationale Tradition der Kämpfe der Ausgebeuteten und Unterdrückten der ganzen Welt anknüpfen.

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