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Die Nazi-Ideologie vom

Die Nazi-Ideologie vom "Kriegsverbrechen Dresden"

Die Angst vor der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Argumenten der Nazis zur Bombardie­rung Dresdens ist kein Zufall. Bei der nötigen Mobilisierung zur Verhinderung des Nazi-Aufmar­sches in Dresden sind schon seit längerem vorhandene Widersprüche unter den Aktivistinnen und Aktivisten deutlich zutage getreten. Ein Teil der mobilisierenden Kräfte betont, unserer Meinung nach zurecht, dass die nötige breite Mobilisierung gegen den Nazi-Aufmarsch nicht dazu führen darf, die „inhaltlichen (Übereinstimmungen" zwischen Nazis und „etablierten" bürgerlichen Partei­en gerade in Bezug auf Dresden auszublenden. Ein anderer Teil der politischen Gruppierungen, die Im Februar in Dresden zurecht gegen den Naziaufmarsch protestieren, weigert sich – angeblich oder vermeintlich im Interesse eines „spektrenübergreifen den" Engagements – strikt, sich mit der Nazi-Ideologie und der Nazi-Hetze in Bezug auf die Bombardierung Dresdens auseinanderzu­setzen. Das ist kein Zufall! Denn die Nazi-Demagogie überschneidet sich an diesem Punkt ganz besonders umfangreich mit der offiziellen Argumentation bundesrepublikanisch er Öffentlichkeit: die Bombardierung Dresdens und anderer großer Städte in Nazideulschland sei, so heißt es, an­geblich durch nichts zu rechtfertigen, ja ein Kriegs Verbrechen.

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