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Flugblätter

Monatliche Flugblätter

Die Realität des deutschen Imperialismus: Verstärkung der Faschisierung, Verstärkung des Militarismus

Ohne große Gegenwehr und weitab vom offiziellen politischen Geplänkel und von Ablenkungsdebatten der Parteien des deutschen Imperialismus verschärfen sich die imperialistische Politik nach außen und die politische Faschisierung nach innen. Es macht keinen Sinn, über Koalitionsvertrag und Pseudo-Opposition von Grünen und der Partei „Die Linke“ genauer zu berichten, da es lediglich darum geht, von den entscheidenden Fragen abzulenken. Klarheit über die realen Verschärfungen nach außen und innen ist wichtig, um hierzulande – im engsten Bündnis mit allen revolutionären Kräften weltweit – den Kampf für die Zerschlagung und Vernichtung des deutschen Imperialismus in den nächsten Jahren und Jahrzehnten voranbringen zu können.

Zum Kampf gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Ausbeutung der Frauen

Bei der Unterdrückung der Frauen handelt es sich um eine Unterdrückungsform, die in allen Ausbeutergesellschaften bis heute existiert und sich weltweit und in jedem Land in diesen oder jenen Formen gegen mindestens die Hälfte der Bevölkerung richtet.

Solidarität mit der demokratisch-revolutionären Bewegung in den befreiten Gebieten in Nord-Syrien!

Zur Notwendigkeit einer Kommunistischen Partei und des Kampfs gegen Opportunismus und Revisionismus

Zur Notwendigkeit einer Kommunistischen Partei und des Kampfs gegen Opportunismus und Revisionismus

Eine wirkliche Kommunistische Partei, das hat sich in der Geschichte der Klassenkämpfe gezeigt und wird sich zeigen, ist aus einer Reihe von Gründen nötig. Bei allem Respekt vor der Fülle von spontan entstehenden Klassenkämpfen und auch vor bewaffneten Klassenauseinandersetzungen: Die proletarische Klasse wird lernen und muss lernen, dass ein fester Kern, eine feste Organisation notwendig ist, die sowohl gegen den Terror der Bourgeoisie als auch gegen ihre Ideologie und Demagogie nach allen Regeln der Kunst mit wissenschaftlichen Methoden und genauer Kenntnis des Bewusstseinsstands und auch der Gefühlswelt der eigenen Klasse und ihrer Verbündeten den revolutionären Kampf für die sozialistische Revolution leitet.

150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx

150 Jahre „Das Kapital“ von Karl Marx

Vor 150 Jahren (1867 ) erschien das wissenschaftlich wichtigste Werk der kommunistischen Bewegung, „Das Kapital“ von Karl Marx. Der Untertitel dieses Werks lautet „Kritik der politischen Ökonomie“. In heutigen Debatten über Kommunismus, über Marx gibt es immer zwei wesentliche Versuche, den wissenschaftlichen Kommunismus zu diskreditieren. Erstens wird hinter dem Lob, dass ja zur damaligen Zeit in der Tat vieles so gewesen sei wie Karl Marx in seinem Buch beschrieben hat, dann die Aussage präsentiert, dass aber heute ja alles ganz anders sei und daher die Hauptthesen dieses Buches nicht wirklich stimmen würden. Zweitens läge die Ursache für diese Fehler, so wird weiter argumentiert, angeblich in der falschen Theorie von Marx über die Rolle des Proletariats. Dessen Lebenslage würde sich einerseits, anders als Marx vorhergesagt habe, verbessern. Andererseits würde das Proletariat von der Zahl her ständig schrumpfen und im Grunde eine absteigende Bevölkerungsgruppe sein. Den Begriff Klasse nehmen heutige bürgerliche Ökonomen schon fast nicht mehr in den Mund.

Der grundlegende Weg der sozialistischen Revolution zur Erkämpfung der Diktatur des Proletariats und des Kommunismus

Der grundlegende Weg der sozialistischen Revolution zur Erkämpfung der Diktatur des Proletariats und des Kommunismus

Die kommunistischen Kräfte kämpfen nicht nur für die Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Sie kämpfen auch für eine Gesellschaft von Menschen, die sich ohne Staat, ohne Gewalt, ohne Zwang ihrer Lage bewusst sind, die ihr gesamtes Leben durch Einsicht und Überzeugung selbst organisieren, selbst gestalten und genießen. Ein antikommunistischer Standardeinwand dagegen ist, dass die kommunistischen Kräfte auf dem Weg zur Erreichung des Ziels einer gewaltfreien Gesellschaft ja selbst Gewalt anwenden, einen Staat errichten werden, obwohl der Staat doch abgeschafft werden soll, dass sie viel von Demokratie reden, aber dann eine Diktatur errichten wollen usw.

G20-Gipfel in Hamburg: Den deutschen Imperialismus als Hauptfeind bekämpfen!

G20-Gipfel in Hamburg: Den deutschen Imperialismus als Hauptfeind bekämpfen!

In Hamburg treffen sich im Juli 2017 die politischen Spitzenkräfte von 20 reaktionären Ländern, von imperialistischen Großmächten, imperialistischen Staaten sowie militärisch, politisch und ökonomisch wichtigen Staaten für das imperialistischen Weltsystem. Dieses Treffen wird durch eine gigantische militärisch-polizeistaatliche Aktion abgesichert. Die Proteste und Widerstandsaktionen von vielfältigen Gruppierungen sind mehr als berechtigt. Auch wenn sich in diesen Protesten mit mehreren 10.000 Menschen logischerweise sehr unterschiedliche, teilweise auch reaktionär- nationalistische und pseudolinke Gruppierungen einreihen werden. Darauf wird genau zu achten sein. Denn diese Gruppen und ihre deutsch-nationalistischen Positionen, die den deutschen Imperialismus aus der Schusslinie nehmen oder gar als „bessere Alternative“ zum USA-Imperialismus verkaufen, sind zu bekämpfen. Es geht darum, hier in Deutschland den deutschen Imperialismus als Hauptfeind zu bekämpfen, nicht nur beim G20-Gipfel, sondern auch als Hauptfeind der langfristig zu organisierenden Revolution.

Skandal oder normal? Nazis in der Bundeswehr – Imageprobleme der deutschen Imperialisten

Skandal oder normal? Nazis in der Bundeswehr – Imageprobleme der deutschen Imperialisten

Dass die Bundeswehr von Nazis, Militärs der Nazi-Wehrmacht aufgebaut wurde, könnte eigentlich allgemein bekannt sein. Wer sonst? Dass mehr als 60 Jahre später organisierte Nazis in der Bundeswehr feste Positionen und Zellen gebildet haben, ist eigentlich logisch und muss bekannt gemacht werden. Was heute kurze Zeit als „Skandal“ daher kommt, kann in Wirklichkeit nicht überraschen. Und doch gibt es ein „Image-Problem“. Was in der Bundeswehr so wirklich los ist, das ist eine Sache, wie sie sich nach außen darstellen soll, ist eine ganz andere Sache.

Gegen die reaktionäre und konterrevolutionäre Ausbeutungsund Unterdrückungspolitik der deutschen Imperialisten: Solidarität mit dem Kampf der Genossinnen und Genossen in der Türkei!

Gegen die reaktionäre und konterrevolutionäre Ausbeutungsund Unterdrückungspolitik der deutschen Imperialisten: Solidarität mit dem Kampf der Genossinnen und Genossen in der Türkei!

Wenn wir von der Solidarität mit den Genossinnen und Genossen in der Türkei sprechen, wenn wir von der Solidarität mit jenen sprechen, die gegen den sich immer mehr faschisierenden türkischen Staat kämpfen, dann bedeutet das auch, sich mit den kämpfenden Teilen der Bevölkerung in der Türkei, insbesondere auch mit den kämpfenden kurdischen Teilen der Bevölkerung zu solidarisieren. Und es bedeutet, möglichst viel von ihrem Kampf und ihrer Geschichte zu wissen. In Deutschland ist wenig, fast gar nichts über die Geschichte der kommunistischen Bewegung der Türkei in den letzten 50 Jahren bekannt. Doch zum Verständnis der aktuellen Kämpfe gegen die polizeistaatlichen Aktionen des Staates der herrschenden Klassen der Türkei gehört als unverzichtbarer Hintergrund, die Geschichte der faschistischen Militärputsche und sehr unterschiedlicher polizeistaatlicher Regimes in diesem Land zu kennen. Bei allen Unterschieden waren sich die Herrschenden in der Türkei in einem Punkt immer einig: die kurdische Bevölkerung muss unterdrückt werden, die revolutionären, die kommunistischen Kräfte müssen bekämpft und ebenso wie der kurdische Befreiungskampf nach Möglichkeit zerschlagen werden.

Die internationale Solidarität wird immer wichtiger! Heuchlerische Empörung des deutschen Imperialismus

Die internationale Solidarität wird immer wichtiger! Heuchlerische Empörung des deutschen Imperialismus

Faschisierung in der Türkei durch Erdogans brutale Repression gegen die kämpfenden Kurdinnen und Kurden und gegen jegliche demokratischen und revolutionären Kräfte, Vormarsch des reaktionären Trump-Regimes in den USA, wachsende Anhängerschaft der faschistischen Front National in Frankreich, Zunahme des polizeistaatlichen Terrors in Russland… Diese Liste ließe sich noch weiter fortführen. Keine Frage: Die Empörung über diese Entwicklung der Faschisierung der Staatsapparate und faschistischer Organisationen, die solidarische Unterstützung der Protestbewegung dagegen in anderen Ländern der Welt ist richtig und notwendig. Darüber gibt es keinen Zweifel. Doch so berechtigt und richtig diese Empörung in Deutschland über die reaktionäre Entwicklung in anderen Ländern ist, bleibt doch die entscheidende Frage, wo die Empörung über die Faschisierung in Deutschland und über die Verbrechen des deutschen Imperialismus außerhalb Deutschlands bleibt.

2017

Der Sozialismus, die erste Phase des Kommunismus und die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats

Der Sozialismus, die erste Phase des Kommunismus und die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats

Die kommunistische Gesellschaft mit all ihren Merkmalen kann ganz offensichtlich weder sofort nach dem Sieg der sozialistischen Revolution noch innerhalb von einigen Jahren erreicht werden. Zunächst geht es darum, zwei wesentliche Forderungen zu verwirklichen: eine Gesellschaft ohne Ausbeuterklassen auf der Grundlage gemeinsamen gesellschaftlichen Eigentums an den Produktionsmitteln. Im Kampf gegen die Ausbeuterklassen hat die proletarische Klasse bereits ihre bewaffneten Kräfte formiert. Nach dem Sieg der sozialistischen Revolution, nach der Zerschlagung des alten Staatsapparats baut das Proletariat seinen Staat, mit seiner Armee und seinen Sicherheitskräften unter Leitung seiner Kommunistischen Partei neu auf.

2016

Was ist Kommunismus?

Was ist Kommunismus?

Das eigentliche Ziel der proletarischen Klasse auf der ganzen Welt und die Antwort auf Kapitalismus und Imperialismus ist der Kommunismus. Dieses Ziel, seit über 150 Jahren verleumdet, ist kein frommer Wunsch, keine Utopie. Die ökonomische Möglichkeit des Kommunismus wird schon im Kapitalismus, insbesondere in dessen höchstem Stadium, dem Imperialismus, sichtbar. Und sichtbar wird auch schon im Kapitalismus, dass es eine einzige revolutionäre Klasse gibt, die konsequent für den Kommunismus kämpft. Die wissenschaftliche Analyse der Merkmale der kommunistischen Gesellschaft, wie sie zuerst von Marx und Engels vorgenommen wurden, unterscheidet zwei Phasen des Kommunismus. Die erste Phase des Kommunismus in den Jahren nach dem Sieg der sozialistischen Revolution, genannt Sozialismus, hat schon einige Merkmale des Kommunismus, aber nicht alle. In der ersten Phase des Kommunismus, dem Sozialismus, wiederum gibt es eine Reihe von Merkmalen, die in der zweiten Phase, im Kommunismus verschwinden werden. Es sollen im Folgenden Merkmale der kommunistische Gesellschaft, der zweiten Phase des Kommunismus, erklärt und begründet werden.

Die Rolle des Proletariats im Kampf für den Kommunismus

Die Rolle des Proletariats im Kampf für den Kommunismus

Bei der Begründung der Feststellung, dass die proletarische Klasse die einzig konsequent revolutionäre Klasse ist, sowohl im internationalen Maßstab als auch in jedem Land, geht es nicht um die Beurteilung des konkreten Bewusstseins der proletarischen Klasse eines bestimmten Landes zu einer bestimmten Zeit. Das ist zunächst gar nicht die entscheidende Frage, auch wenn diese Frage im Hinblick auf die Einschätzung der realen Situation von ausgesprochen wichtiger Bedeutung ist.

2016

Der Kapitalismus in China wird gestürzt werden!

Der Kapitalismus in China wird gestürzt werden!

Im heutigen China herrscht brutalste Ausbeutung und Unterdrückung, Kapitalismus pur, nicht die Spur von Sozialismus. Im ZK der heutigen „KP“ Chinas sitzen Milliardäre. Vor allem Parteifunktionäre bilden eine Klasse, die Klasse der Bourgeoisie. Sie besitzen die entscheidenden Produktionsmittel, unterdrücken Protestbewegungen mit Hilfe des reaktionären Staatsapparats in China, mit Polizeiterror, mit der Armee bis hin zu Massakern wie im Juni 1989 in Peking. Sie beuten nicht nur in China Arbeiterinnen und Arbeiter aus, sondern investieren aus Profitstreben auch im großen Maßstab in anderen Ländern, in anderen Kontinenten. Sie sind Teil des kapitalistisch-imperialistischen Weltsystems. Dagegen erheben sich immer mehr der Millionen von Arbeiterinnen und Arbeitern, sei es in den großen Fabriken, sei es auf den Baustellen. Es deuten sich Klassenkämpfe an mit dem Ziel der Wiederherstellung jener demokratisch-sozialistischen Ordnung, in der die Ausbeutung abgeschafft wurde und der revolutionäre Staat ein Werkzeug der Arbeiterinnen und Arbeiter zur Unterdrückung der Bourgeoisie, zur Verhinderung des Kapitalismus war. Das bedeutet Revolution, sozialistische Revolution. Das bedeutet den Weg wieder einschlagen, den vor vielen Jahrzehnten die damals noch Kommunistische Partei Chinas mit Mao Tse-Tung an der Spitze eingeschlagen hatte.

2016

Warum die Kämpfe gegen die herrschende Klasse in Frankreich in Deutschland weitgehend verschwiegen werden: Ein Bericht über die Kämpfe in Frankreich

Warum die Kämpfe gegen die herrschende Klasse in Frankreich in Deutschland weitgehend verschwiegen werden: Ein Bericht über die  Kämpfe in Frankreich

Im März 2016 begann in ganz Frankreich eine über mehrere Monate andauernde breite und teils sehr militante Massenprotestbewegung gegen die angekündigte drastische Verschlechterung des Arbeitsrechts. Hunderttausende beteiligten sich daran mit Streiks, Blockaden, Demonstrationen und Besetzungen. Obwohl sich nach offizieller Umfrage 86% der Bevölkerung gegen den Entwurf des neuen Arbeitsgesetzes aussprachen, wurde das Gesetz unter Umgehung des Parlaments durchgesetzt. Den in Frankreich seit November 2015 geltenden Ausnahmezustand bekam die Protestbewegung, auch in der direkten Konfrontation mit dem brutal agierenden staatlichen Repressionsapparat, deutlich zu spüren. Die Schürung von Nationalismus im Zusammenhang mit dem Ausnahmezustand („Alle Franzosen stehen zusammen gegen den Terror“) sowie im Zusammenhang mit der Fussball-EM diente dazu, die Protestbewegung zu spalten und sie als „anti-französisch“ zu diffamieren. Dass es zeitweise für Urlaubsreisende in Frankreich aufgrund erfolgreich durchgeführter Streiks und Blockaden gravierenden Benzinmangel gab, ging natürlich durch die deutsche Presse. Doch ansonsten wurden in den bürgerlichen Medien in Deutschland diese kraftvollen Kämpfe gegen die herrschende Klasse in Frankreich und die Gründe für diesen Massenprotest durch einen systematischen Informationsboykott weitgehend verschwiegen. Der Grund ist klar: Eine Solidarisierung mit den protestierenden werktätigen und ausgebeuteten Massen in Frankreich soll vermieden werden; die werktätigen und ausgebeuteten Massen hier in Deutschland sollen aus diesen Kämpfen nicht lernen und sie gar zum Vorbild für eigene Kämpfe machen. Wir halten es daher für wichtig, darüber etwas ausführlicher zu berichten.

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