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Allgemeine Einschätzung der Lehren und des Werkes Mao Tse-tungs

de-flb-2005-03-beilage

Allgemeine Einschätzung der Lehren und des Werkes Mao Tse-tungs

Allgemeine Einschätzung der Lehren und des Werkes Mao Tse-tungs
Allgemeine Einschätzung der Lehren und des Werkes Mao Tse-tungs (Thesen zur Diskussion) Gerade in der heutigen Situation erscheint es dringendst nötig, die unsterblichen Lehren der Klassiker des Marxismus-Leninismus, die Lehren von Marx, Engels, Lenin und Staun, anhand der Originale und nicht bloß von Sekundärliteratur gründlich und umfassend zu studieren, auszuwerten und zu propagieren. Im besonderen muß das großartige Werk des Genossen Stalin, das von höchster Aktualität ist und bleibt, gegen alle opportunistischen und revisionistischen Angriffe und Entstellungen offensiv verteidigt werden.
Auf dem Boden der Verteidigung der in sich geschlossenen Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin, der Lehren des Marxismus-Leninismus, ist es auch erforderlich, eine klare und prinzipienfeste Haltung zu Mao Tse-tung einzunehmen.
Das marxistisch-leninistische Werk Mao Tse-tungs über die demokratische Revolution und den Volkskrieg muß unbedingt verteidigt werden Die grundlegende und größte welthistorische Leistung Mao Tse-tungs, die nichts und niemand aus der Welt schaffen kann, besteht darin, daß er das 600-Millionen-Volk Chinas Schulter an Schulter mit allen anderen Kräften der proletarischen Weltrevolution, gestützt auf die sozialistische Sowjetunion Stalins, zum Sieg der antifeudalen, antiimperialistischen Etappe der Revolution geführt hat.
Die in Band I – IV der Ausgewählten Werke Mao Tsetungs enthaltenen Schriften über die demokratische Etappe der Revolution in China und die darin enthaltenen Hinweise über die Revolution in kolonialen, halbkolonialen und abhängigen Ländern überhaupt beruhen auf dem Marxismus-Leninismus und insbesondere auf den Lehren Lenins und Stalins.
Mao Tse-tung hat mit großer Meisterschaft die Lehren Lenins und Stalins und die grundlegenden Richtlinien der Komintern auf die unterschiedlichsten Perioden innerhalb der demokratischen Etappe der Revolution in China angewandt.
Die hier abgedruckten “Thesen zur Diskussion” aus dem Jahr 1981, die wir unverändert nachdrucken, sind sicherlich in einigen Formulierungen und aktuellen Bezügen überholt und von der damaligen Zeit geprägt. Die Partei der Arbeit Albaniens (PAA) und andere genannte KPs existieren inzwischen gar nicht mehr, wir selbst haben in umfangreichen theoretischen Arbeiten unsere Positionen und Formulierungen präzisiert. Dennoch sind die grundlegenden Inhalte dieser Thesen nach unserer Meinung nach wie vor korrekt.
Grundlegende Prinzipien der Revolution in kapitalistisch nicht entwickelten, kolonialen, halbkolonialen und abhängigen Ländern1 sind:
■ Der Übergang zur sozialistischen Revolution und zur Diktatur des Proletariats hat in diesen Ländern eine Etappe der demokratischen Revolution zur Voraussetzung. In diesen Ländern muß sowohl die Agrarrevolution als auch die antiimperialistische Revolution durchgerührt und als einheitlicher Prozeß angepackt werden, wobei in verschiedenen Perioden einer der beiden Aspekte im Vordergrund stehen wird.
■ Unumgänglich ist unter allen Umständen der Kampf für die Hegemonie des Proletariats, für die Festigung des Arbeiter- und Bauernbündnisses als Fundament der Einheitsfront mit allen antiimperialistischen und antifeudalen Kräften, da ohne Führung des Proletariats und seiner Partei ein wirklicher Sieg auch in der demokratischen Etappe der Revolution unmöglich ist.
■ In der demokratischen Etappe der Revolution in kolonialen, halbkolonialen und abhängigen Ländern besteht die grundsätzliche Möglichkeit von zeitweiligen Bündnissen und Blocks mit einem Teil der Bourgeoisie.
■ Die Schaffung bewaffneter Kräfte der Revolution ist eine Grundvoraussetzung für den Sieg der demokratischen Revolution.
■ Es ist ein Prinzip, daß bereits in der Etappe der demokratischen Revolution auch das Maximalprogramm der Kommunistischen Partei, die Errichtung der Diktatur des Proletariats, der Aufbau des Sozialismus und des Kommunismus propagiert werden muß, um danach erfolgreich zur sozialistischen Etappe vorwärts schreiten zu können.
■ Die demokratische Revolution muß als Teil der proletarischen Weltrevolution begriffen und propagiert werden.
Das Bündnis mit dem Proletariat der imperialistischen Länder wie der Völker der Welt überhaupt, das Bündnis mit einem existierenden sozialistischen Land bzw. existierenden sozialistischen Ländern – all das sind unbedingte Erfordernisse des proletarischen Internationalismus.
Mao Tse-tung hat diese Lehren Lenins und Stalins prinzipienfest auf die einzelnen Phasen der chinesischen Revolution angewandt und konkretisiert.
Die Völker aller kolonialen, halbkolonialen und abhängigen Länder müssen diese Lehren Lenins und Stalins in der Anwendung durch Mao Tse-tung im Verlauf der chinesischen Revolution studieren und dann prüfen, wie sie diese marxistisch-leninistischen Lehren auf ihre Bedingungen anwenden können.
Eine der herausragendsten Leistungen Mao Tse-tungs ist ohne Zweifel die schöpferische Weiterentwicklung der Lehren vom revolutionären Krieg, die revolutionäre militärische Strategie und Taktik.
Bereits Stalin hatte darauf hingewiesen, daß in einem Land wie China zunächst nicht die hauptsächlichen Städ-(…)

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