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60 Jahre "Urteil von Nürnberg":

11-12/06 November/Dezember 2006

60 Jahre "Urteil von Nürnberg":

60 Jahre “Urteil von Nürnberg”:
11-12/06 November/Dezember 2006
Die weltgeschichtlich Bedeutung des Nürnberger Prozesses Am 30. September bzw. 1. Oktober 1946 wurde das Urteil im “Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher” verkündet. Nazi- und Wchrmachtsführerwie Goring, Kaltenbrunner, Streicher, Rosenberg, Keitel und Frank etc. wurden zum Tode verurteilt und auch hingerichtet. Teile des Funktionürskorps der Nazi-Partei, die SS, der SD und die Gestapo wurden als verbrecherische Organisationen verurteilt.
Bis heute haben die deutschen Imperialisten den Nürnberger Prozeß und sein Urteil nicht offiziell anerkannt. Mehr noch: Schon 1953 rehabilitierte ein westdeutsches Gericht den Nazi-Verbrecher Jodl, der in Nürnberg hingerichtet worden war, posthum öffentlich! Seit 1945 wird der Nürnberger Prozeß von den Abteilungen des deutschen Imperialisten, in vorderster Front den Nazis, mit Kübeln von Lügen überschüttet Bürgerliche Medien, Berliner Politiker und Nazis arbeiten dabei heute Hand in Hand. Einerseits geht es um die Relativierung der Nazi-Verbrechen, ja der immer weitergehenden Leugnung der Nazi-Verbreehen mit dem Ziel, die Anti-Hitler-Koalition in Abstufungen zu verleumden – von der reaktionären Parole “Das waren ja auch Verbrecher” bis hin zu “Das waren die eigentlichen Verbrecher”. Andererseits werden gleichzeitig die sogenannten “Nürnberger Prinzipien” zur Rechtfertigung Für imperialistische Aggressionen unter UNO-Flagge in aller Welt benutzt, insbesondere auch zur Rechtfertigung des weltweiten militärischen Vormarsches des deutschen Imperialismus.
Gegen diese Lügen gilt es, die wirkliche Bedeutung des Nürnberger Prozesses zu verteidigen.
Zur Funktion und Rolle des Nürnberger Prozesses für die Aufdeckung der Nazi-Verbrechen Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde es immer deutlicher und zur schrecklichen Wahrheit: DerNaziFaschismus hatte Verbrechen begangen, die in ihrem Ausmaß, in ihrer Systematik und ihrer Grausamkeit bisher einmalig in der Weltgeschichte sind.
Schon 1945/46 standen ausreichend Quellen zur Verfügung, um ein realistisches Bild über die Nazi-Verbrechen zu erhalten:
S Eine wichtige Quelle über Nazi-Verbrechen wa ren Berichte von Nazi-Opfern, von überleben den und von ermordeten. Zwei Beispiele: Ein Be richt eines ermordeten jüdischen Häftlings aus Majdanek beschrieb die Massenmorde durch Gift gas im Vernichtungslager Majdanek durch die Nazis. Dieser Bericht, den der ermordete Häftling in den Fußboden einer Baracke des Vernichtungs lagers eingemauerte hatte, wurde nach 1945 ge funden und war ein wichtiges Dokument in vielen Prozessen gegen Nazi-Verbrecher. (Siehe: Lang bein: “Nicht wie die Schafe zur Schlachtbank”, Frank furt/M. 1980, S. 267) Ein bedeutender Bericht war der von Rudolf Vrba und Alfred Wetzler, ehemalige Häftlinge im KZ Auschwitz, denen 1944 die Flucht in die Tschechoslowakei gelang. Sie fertigten dort eine detaillierte Beschreibung über die Ermordung von Millionen von Juden und Jüdinnen durch Giftgas in Gaskammern und Krematorien in Auschwitz-Birkenau an, die den Alliierten schon 1944 vorlag. (Stehe: Autorenkollektiv: “Über den Widerstand in den KZs und Vernichtungslagern des Nazi-Faschismus”, Verlag Olga Benario und Herbert Baum, Offenbach 1998.S. 136 ff) Eine weitere Quelle waren NaziDokumente, die von den Armeen der Anti-Hitler-Koalition gefunden wurden. Obwohl es Befehle von Hitler und Himmler gab, alle Spuren dernazistischen Völkermordpolitik zu beseitigen, war dieNaziBürokratie nicht so perfekt organisiert, daß sie alle Hinweise und Beweise vernichten konnte. Es blieben viele Dokumente erhalten, die Verbrechen der Nazis’ darlegen. Die wichtigsten, schon 1945/ 46 bekannten Dokumente sind die “Lageberichte” der SS-”Einsatzgruppen” über Massenmorde in(…)

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