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2013

Solidarität mit den kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch!

Solidarität mit den kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch!

Trotz Warnungen gezwungen in einer extrem einsturzgefährdenden Fabrik zu arbeiten, starben über 1.100 Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Die Ursache war rasch klar: In einer Atmosphäre bodenlosen Elends, extremer Unterdrückung, fürchterlicher Ausbeutung und insgesamt extrem unwürdiger Arbeitsbedingungen war es die kombinierte Profitgier des Kapitals der imperialistischen Länder und der einheimischen herrschenden Klasse, der Fabrikbesitzenden und Fabrikleitenden, die zum Tod von über 1.100 Textilarbeiterinnen führte. Die mörderischen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch – im wortwörtlichen Sinne mörderisch – wurden für kurze Zeit auch in den Medien in Deutschland zum Thema gemacht. Das Thema verschwand wieder und wurde sowieso hauptsächlich als Spezialproblem von einigen Billigfirmen im Textilhandel behandelt. Schnell beherrschten wieder europäische Themen die internationale Berichterstattung. In Wirklichkeit aber setzen die Ereignisse in Bangladesch Fragen des proletarischen Internationalismus, ja Fragen der Perspektive der Revolution in sehr verschiedenen, unterdrückenden und unterdrückten Ländern in der ganzen Welt auf die Tagesordnung.