Menu

  • collapseDeutsch (439)
  • collapseEnglish (63)
  • expandEspañol (65)
  • expandFrançais (75)
  • expandItaliano (33)
  • expandNederlands (28)
  • expandOther Languages (8)
  • expandTürkçe (60)
  • expandРусский (20)
2011

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 3): Sarrazins anti-islamische und anti-muslimische Hetze in der Pose des deutschen Herrenmenschen

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 3): Sarrazins anti-islamische und anti-muslimische Hetze in der Pose des deutschen Herrenmenschen

Zum Hauptangriffsziel hat Sarrazin diejenigen auserkoren, die in seiner Hierarchie noch unter den deutschen Hartz-IV-Empfängern stehen: Deutschlands eigentliches Problem seien „die Ausländer“, das „Unterschichtsproblem“ sei ein „Migrantenproblem“. „Deutschland schaden“ laut Sarrazin vor allem Einwanderer aus arabischen Ländern. Er macht muslimische Migrantinnen und Migranten verächtlich und beschimpft sie aufs Übelste und stellt für sie in der Pose des deutschen Herrenmenschen ein Programm aus Arbeitszwang, Zwangseindeutschung und Zuwanderungsstop auf. Jedoch muß bewußt sein: Bei der Sarrazin-Debatte geht es nicht um Sarrazin als Einzelperson. Vielmehr geht es um den Vormarsch einer reaktionären Ideologie, die von bürgerlichen Medien in Deutschland inszeniert und flankiert wird und die im engen Zusammenhang mit den aktuellen und langfristigen Zielen des deutschen Imperialismus steht.

Siehe auch: http://EsgehtnichtnurumSarrazin.wordpress.com/

2011

Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

Mit der Pro-Nazi-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Rücken und unter dem Schutz von 6.300 Polizisten, die ihnen den Weg frei halten und frei knüppeln sollten, wollten 2.000 bis 3.000 Nazis am 19.2.2011 triumphierend durch Dresden ziehen. Durch den entschlossenen Protest und Widerstand von mehr als 20.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten, vor allem aber durch den militanten Kampf von einer großen Anzahl kämpferischer Antifas konnte dies trotz der brutal gegen die Anti-Nazi- Kräfte agierende Polizei jedoch verhindert werden! Entscheidend war die Fülle militanter Aktionen, die umfassende Blockade der Nazi-Routen mit vielfach auch brennenden Barrikaden, die breite Entschlossenheit, die zum Schutz der Nazis errichteten Polizeisperren zu durchbrechen und zu überwinden. Am Ende dieses Tages war für Freund und Feind eindeutig klar: Ohne diesen militanten Kampf, der von der Entschlossenheit Tausender Blockierer unterstützt wurde, hätte es diesen Erfolg nicht geben können. Der Staat schlägt zurück. Im Visier sind vor allem, aber nicht nur die militanten Antifas, die am 19.2. mit „unfassbarer Gewalt“ agiert hätten. Noch am selben Abend gab es einen polizeistaatlichen Überfall auf das Büro des breiten Bündnisses „Dresden nazifrei“. Umgehend wurde eine „Soko 19.2.“ eingerichtet, um gegen die Anti-Nazi-Kräfte mit Hunderten von Strafverfahren zum Gegenschlag auszuholen. Gegen die Repressionen durch Polizei und Justiz ist jetzt ganz besonders die entschiedene Solidarität aller Anti-Nazi-Kräfte gefordert! Die Auswertung und Verbreitung der Erfahrungen des Kampfes gegen die Polizei und die Nazis am 19.2.2011 in Dresden ist unserer Meinung nach sehr wichtig für die inhaltliche Debatte der weiteren Perspektive des Kampfes gegen die Nazis und gegen die staatliche Faschisierung, gegen Rassismus und . . . → Read More: Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

2011

Militante Proteste in Ägypten und anderen Staaten und die Manöver der imperialistischen Großmächte und reaktionären Kräfte in diesen Ländern: Solidarität? Solidarität!

Militante Proteste in Ägypten und anderen Staaten und die Manöver der imperialistischen Großmächte und reaktionären Kräfte in diesen Ländern: Solidarität? Solidarität!

Die Ereignisse in Tunesien und Ägypten und in anderen arabischen Ländern, Revolten und Massenstreiks, militante Auseinandersetzungen mit der Polizei und der Staatsgewalt zeigen eines auf jeden Fall: wo es Unterdrückung und Ausbeutung gibt, da gibt es auch Widerstand und diese Rebellion ist alle Mal gerechtfertigt. Es ist die soziale Not, die ständige Demütigung durch die Staatsorgane, der krasse Widerspruch zu Reichtum und Willkür der in diesen Ländern herrschenden Klasse, der zu einer Situation führte, dass vor allem Jugendliche aber auch zunehmend Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken aus ersten kleinen Protesten eine Hunderttausende von Menschen umfassende Massenbewegung in sehr kurzen Zeiträumen initiieren konnten. Die Repression der Staatsorgane konnte die Masse der empörten Menschen nicht einschüchtern, trotz über 350 Toten in Ägypten wuchs die Zahl der rebellierenden Menschen immer weiter an.