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20 Jahre nach dem Kampf für die Durchsetzung der 35-Stunden-Woche verschärft das deutsche Monopolkapital die Angriffe auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der gesamt

de-flb-2004-07

20 Jahre nach dem Kampf für die Durchsetzung der 35-Stunden-Woche verschärft das deutsche Monopolkapital die Angriffe auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der gesamt

20 Jahre nach dem Kampf für die Durchsetzung der 35-Stunden-Woche verschärft das deutsche Monopolkapital die Angriffe auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der gesamten Arbeiterklasse:
7/04 Juli 2004
Der Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter von DaimlerChrysler im Juli 2004 Mit den größten Protestaktionen der letzten Jahre, kurzfristigen Streiks, Demonstrationen und Straßenblockaden, kämpften im Juli 2004 Zehntausende Arbeiterinnen und Arbeiter sowie andere Werktätige verschiedener Werke von DaimlerChrysler gegen die angekündigte Verschärfung der Ausbeutung durch “Kosteneinsparungen” von 500 Mio. Euro jährlich. Solidaritätsbekundungen gab es nicht nur von Belegschaften und Vertretungen anderer Betriebe in Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern. Das alles beunruhigte nicht nur die Herren von DaimlerChrysler, sondern auch Bundeskanzler Schröder und die anderen politischen Sachwalter des deutschen Monopolkapitals. Die bürgerlichen Medien bemühten sich, die Proteste in den Betrieben und auf der Straße ganz zu verschweigen oder als “Randnotiz” herunterspielen.
Gewiss, trotz einer mehr als zweifelhaften “Job-Garantie bis 2012″ konnten die DaimlerChrysler-Monopolkapitalisten ihren 500-Millionen-Raubzug zunächst weitgehend durchsetzen. Dabei konnten sie sich wieder einmal auf die Gewerkschaftsführung und deren Apparat stützen, die gar von sich aus von vornherein ein 180-Millionen-Verzichtspaket angeboten hatten. Das ändert nichts daran, dass Zehn tausende Arbeiterinnen und Arbeiter in einem der wichtigsten Konzerne des deutschen Monopolkapitals für die gesamte Arbeiterklasse ein kämpferisches Zeichen gegen die Erpressungs- und Spaltungspolitik der Monopolkapitalisten gesetzt haben. Das gilt es ohne jede Schönfärberei, vor allem aber gegen Abwiegelei, Resignation und Kapitulation herauszustellen.
Die Erfahrungen dieses Kampfes verweisen auf die Notwendigkeit und die Aufgaben des selbstständigen Zusammenschlusses der kämpferischsten und fortgeschrittensten Kolleginnen und Kollegen. Dieser kämpferische Zusammenschluss ist nicht nur nötig für die Entwicklung des nötigen Abwehrkampfes gegen verschärfte Ausbeutung und Unterdrückung, sondern vor allem für die revolutionäre Perspektive des Kampfes für die Zerschlagung des kapitalistischen Ausbeutungssystems selbst.
Kampfaktionen der Arbeiterinnen und Arbeiter von DaimlerChrysler Im Juni 2004 haben die DaimlerChryslerMonopolkapitalisten eine massive Verschärfung der Ausbeutung angekündigt und eingeleitet. Dies geschah ein Jahr nach den vom Kapital niedergeschlagenen und von der Ge werkschaftsflihrung sabotierten Streiks im Osten für die 35-StundenWoche, wurde vorbereitet durch eine Fülle von “Arbeitszeit-Öffnungsklauseln” im Tarifabschluss der Metallindustrie 2004 und die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich bei Siemens in Bocholt und Kamp-Lintfort und steht im Zusammenhang mit dem Sozialraub-Programm von Hartz und Agenda 2010.
DaimlerChrysler drohte mit der Entlassung von 6.000 Arbeiterinnen und Arbeitern in Sindelfingen und der Verlagerung der Produktion nach Bremen oder Südafrika, wenn es mit dem Gesamtbetriebsrat nicht zu einer Vereinbarung über “Kosteneinsparungen” von 500 Mio. Euro durch Lohnkürzungen, Verlängerung und Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowie Streichung bezahlter Pausen kommt. Sobald dies unter den Arbeiterinnen und Arbeitern von DaimlerChrysler bekannt wurde, gab es größte Empörung.
Besonders wichtig war aber: Der Versuch von DaimlerChrysler, die Belegschaften erpresserisch gegeneinander auszuspielen, konnte den Beginn eines gemeinsamen Kampfes nicht verhindern. Es kam schon bald zu betriebsübergreifenden Protestaktionen, kurzfristigen Streiks, Demonstrationen, Straßenblockaden und Betriebsversammlungen:(…)

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