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Von der Unterstützung pro-imperialistischer reaktionärer bewaffneter Milizen zur direkten militärischen Intervention:

Der deutsche Imperialismus schickt seine Bundeswehr-Soldaten in kolonialistischer Manier in den Kongo

Von der Unterstützung pro-imperialistischer reaktionärer bewaffneter Milizen zur direkten militärischen Intervention:

Von der Unterstützung pro-imperialistischer reaktionärer bewaffneter Milizen zur direkten militärischen Intervention:

Und was sind die Interessen der imperialistischen Großmächte, insbesondere des deutschen Imperialismus, im Kongo und über den Kongo hinaus?

Vorwand für die Stationierung der EUFOR-Truppen im Kongo ist die “Schaffung eines sicheren Umfelds für die Wahlen”, die am 23.07.06 stattfanden.
Einige Parteien waren zur Wahl nicht zugelassen, [j w, 10.07.06] Die zur Wahl stehenden Kandidaten waren größten tei İs Führer von reaktionären bewaffneten Milizen, die ihrerseits seit 2003 die Übergangsregierung des Kongo bilden.
Gegen diese Wahlfarce protestierten Millionen Kongolesinnen und Kongolesen durch ihre Weigerung, sich in das Wahlverzeichnis eintragen zu lassen. Am ersten Tag des Wahlkampfs demonstrierten in Kinshasa mehrere Tausend und wurden von durch die EU ausgebildete Polizei-Einheiten niedergeknüppelt [FR, 09.06.06] Aus den Wahlen gingen der aktuelle Präsident Kabila und Vizepräsident Bemba mit den meisten Stimmen hervor. Die Stichwahl Findet am 29. Oktober statt.
Die rund 2000 EU-Soldaten der Mission EUFOR (780 aus Deutschland, 800 aus Frankreich, 400 aus anderen EU-Staaten sowie der Türkei) sind seit dem 10.07.06 im Kongo (800 Soldaten) bzw. im Nachbarstaat Gabun (İ.200 Soldaten) stationiert. Ca. 300 deutsche Soldaten sind permanent in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa im Einsatz. Die Bundeswehr-Truppen im Kongo werden angeführt von der 300köpfigen Luftlandebrigade 26 (“Saarland-Brigade”), die sich in ihrer Selbstdarstellung in die Tradition der Nazi-Wehrmacht und Waffen-SS stellt.
Formelle Grundlage der Intervention ist die “Bitte” der UNO, die bereits seit 1999 im Kongo mit rund 17.000 (!) Soldaten operierende UN-Mission MONUC zu unterstützen, bei der der französische Imperialismus die Führung hat. DerEUFOR-Einsatz, so heißt es mit geschwellter Brust im “Antrag der Bundesregierung” zur Entsendung derEUFOR-Bundeswehrsoldaten vom 17.05.06, isteine “militärische Operation der EU ohne Rückgriff auf NATO-Mittel und -Fähigkeiten.” [Deutscher Bundestag, Drucksache 16/1507] Während der französische Imperialismus das taktische Hauptquaitier in Kinshasa stellt, ist es dem deutschen Imperialismus erstmals gelungen, die militärische Führung eines EUEinsatzes zu übernehmen. (…)

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