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Über 360 tote Flüchtlinge vor Lampedusa … 200 tote Flüchtlinge im Kanal von Sizilien: Der deutsche Imperialismus und die Massenmörder von „Frontex“

Über 360 tote Flüchtlinge vor Lampedusa ...  200 tote Flüchtlinge im Kanal von Sizilien: Der deutsche Imperialismus und die Massenmörder von „Frontex“

Am Morgen des 3.10.2013 ist ein Boot mit 545 Flüchtlingen vor allem aus Eritrea und Somalia vor der Insel Lampedusa im Mittelmeer in Brand geraten und gesunken. Die italienische Küstenwache ließ sich erst nach einer Stunde blicken, obwohl sie in der Lage ist, Schiffe Hunderte Kilometer entfernt aufzuspüren. Über 360 Menschen ertranken oder verbrannten, 26 werden immer noch vermisst. Gegen die überlebenden Flüchtlinge wurden von den italienischen Behörden sofort Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen „illegaler Einreise“. Am 11.10.2013 ist ein Boot mit über 400 Flüchtlingen, vor allem aus Syrien und den palästinensischen Gebieten, im Kanal von Sizilien gekentert und gesunken. Überlebende berichten, dass ihnen über sechs Stunden ein Patrouillenschiff der libyschen Küstenwache gefolgt ist und dass ihr Boot beschossen wurde, bis es schließlich kenterte. 200 Flüchtlinge ertranken im Mittelmeer. Politiker der Berliner Parteien taten so, als hätte der Tod von über 560 Flüchtlingen im Mittelmeer nichts mit der Politik des deutschen Staats, nichts mit dem deutschen Imperialismus zu tun. Geheuchelte Krokodilstränen über die toten Flüchtlinge wurden vergossen (Bundespräsident Joachim Gauck: „Zuflucht Suchende…bedürfen des Schutzes“) und die Schuld an den Toten wurde den sog. „Schleuserbanden“ in die Schuhe geschoben (Innenminister Friedrich). Doch welche Rolle spielt der deutsche Staat, der deutsche Imperialismus wirklich beim mörderischen Terror gegen die Flüchtlinge an den Außengrenzen Europas u.a. durch die „Frontex“-Mörder?

Die deutschen Geheimdienste, NSU und NSA: BKA-Zentrale und Zentrale des Verfassungsschutzes gestürmt! Alle Daten wurden gesichert!

Die deutschen Geheimdienste, NSU und NSA: BKA-Zentrale und Zentrale des Verfassungsschutzes gestürmt! Alle Daten wurden gesichert!

So oder so ähnlich müsste die Überschrift lauten, nachdem Zehntausende Mitglieder der IG-Metall und anderer DGB-Gewerkschaften gemeinsam mit aktiven Antifa-Jugendlichen und „Piraten“ aller Art die Faxen dicke gehabt hätten. Entgegen den Vertuschungen und Abwiegelei der DGB- und IG-Metall-Fürsten sowie der Spitze der sogenannten „Linkspartei‘ hätten sie dann die Aufklärung zentraler Fragen in die eigene Hand genommen.

Solidarität mit dem Kampf der Flüchtlinge gegen den mörderischen Polizei- und Abschiebeterror des deutschen Staats!

Solidarität mit dem Kampf der Flüchtlinge gegen den mörderischen Polizei- und Abschiebeterror des deutschen Staats!

Der Hunger- und Durststreik von über 50 Flüchtlingen in einem Protestcamp in der Münchener Innenstadt wurde nach acht Tagen am 30.6.2013 durch einen mit mörderischem Kalkül brutal durchgezogenen Polizeieinsatz beendet. Das ist ein neuer Höhepunkt des Polizeiterrors gegen die Flüchtlingsbewegung: entkräftete durst- und hungerstreikende Flüchtlinge wurden von Spezialeinheiten der Polizei überfallen, verprügelt und zum Teil sogar ohne medizinische Hilfe verschleppt. Bürgerliche Medien und Politiker logen und verleumdeten: Der Polizeiterror sei angeblich „Lebensrettung“ gewesen, die kämpfenden Flüchtlinge wurden u.a. als „Erpresser“ beschimpft. Der Hunger- und Durststreik der Flüchtlinge in München ist Teil des seit über einem Jahr offensiv geführten Kampfs von Flüchtlingen gegen die vom deutschen Staat systematisch verhängten unmenschlichen Lebensbedingungen, gegen rassistische Gesetzgebung, gegen Lagerisolierung, gegen Einschränkung der Bewegungsfreiheit und mörderischen Polizei-, Abschottungs- und Abschiebeterror. Trotz dieses erstarkenden Kampfes der Flüchtlinge steht die aktive Solidarität mit den Flüchtlingen nicht im Mittelpunkt des Interesses der wirklich demokratischen Kräfte. Das zeigte sich besonders an dem fast vollständig fehlenden Protest gegen den Polizeiterror vom 30.6.2013. Die Gründe dafür haben viel zu tun mit der Entwicklung des Kampfs der Flüchtlinge in den letzten Monaten, der Rolle von reformistischen Kräften und mit deutschem und europäischem Chauvinismus, die offensichtlich bis in die Reihen antirassistischer und antinazistischer Kräfte ihre Wirkung entfalten.

Solidarität mit den kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch!

Solidarität mit den kämpfenden Arbeiterinnen und Arbeitern in Bangladesch!

Trotz Warnungen gezwungen in einer extrem einsturzgefährdenden Fabrik zu arbeiten, starben über 1.100 Textilarbeiterinnen in Bangladesch. Die Ursache war rasch klar: In einer Atmosphäre bodenlosen Elends, extremer Unterdrückung, fürchterlicher Ausbeutung und insgesamt extrem unwürdiger Arbeitsbedingungen war es die kombinierte Profitgier des Kapitals der imperialistischen Länder und der einheimischen herrschenden Klasse, der Fabrikbesitzenden und Fabrikleitenden, die zum Tod von über 1.100 Textilarbeiterinnen führte. Die mörderischen Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch – im wortwörtlichen Sinne mörderisch – wurden für kurze Zeit auch in den Medien in Deutschland zum Thema gemacht. Das Thema verschwand wieder und wurde sowieso hauptsächlich als Spezialproblem von einigen Billigfirmen im Textilhandel behandelt. Schnell beherrschten wieder europäische Themen die internationale Berichterstattung. In Wirklichkeit aber setzen die Ereignisse in Bangladesch Fragen des proletarischen Internationalismus, ja Fragen der Perspektive der Revolution in sehr verschiedenen, unterdrückenden und unterdrückten Ländern in der ganzen Welt auf die Tagesordnung.

Die Erfahrungen von Opel zeigen, dass die Losung richtig ist: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren!

Die Erfahrungen von Opel zeigen, dass die Losung richtig ist: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft,  hat schon verloren!

Mit über 76 % haben die Opel-Kolleginnen und Kollegen in Bochum den sogenannten „Sanierungs-Tarifvertrag“ abgelehnt, den die IG Metall-Führung mit Opel abgeschlossen hat. Diese Ablehnung ist total berechtigt. Das zeigt sich, wenn man diese Vereinbarung genauer unter die Lupe nimmt. Weiterer Sozialabbau, Lohnkürzungen, Entlassungen und das sichere Aus für die Auto-Produktion in Bochum im Jahr 2016 werden festgeschrieben. Mit äußerst vagen Versprechungen von wegen „Zukunftssicherung“ wird dies als angeblich „bestmögliche Lösung unter den gegebenen Bedingungen“ (IGM-Chef Huber) verkauft. Vielfältig sind die Stimmen, die erklären, dass Kampf in dieser Situation sich eh nicht lohnen würde. Das würde alles nur noch schlechter machen. Wer kämpft, verliert, das ist die Logik, welche Gewerkschafts- und Betriebsratsfürsten wie Huber, Schäfer-Klug, Einenkel und Co. uns einreden wollen. Die Erfahrungen gerade auch von Opel in Bochum bestätigen direkt und indirekt aber gerade das Gegenteil. Wer kämpft, kann verlieren… Aber ohne Kampf, ohne entschiedene Gegenwehr, ohne echten Druck zu machen können die Kapitalisten und ihr Staat ungebremst immer weitere Verschärfungen durchziehen. Und vor allem geht es darum: Ohne Kampf, ohne sich langfristig – durch Erfolge, Rückschläge und Niederlagen hindurch – im unversöhnlichen Kampf gegen das Kapital, gegen das kapitalistische System immer fester für ihre Interessen zusammenzuschließen, können sich die Arbeiterinnen und Arbeiter niemals in die Lage versetzen, die kapitalistische Ausbeutung und Unterdrückung aus der Welt zu schaffen.

Zum 8. März – Jahrestag des Internationalen Kampftags der Frauen:Solidarität mit der Bewegung in Indien gegen Frauenunterdrückung!

Zum 8. März – Jahrestag des Internationalen Kampftags der Frauen:Solidarität mit der Bewegung in Indien gegen Frauenunterdrückung!

Nach der brutalen Vergewaltigung der 23jährigen Studentin Jyoti Singh Pandey am 16.12.2012 in New Delhi kam es zu spontanen Demonstrationen von mehreren Tausend Menschen in vielen Städten in Indien. Die Demonstrationen gingen meistens von Studentinnen und Studenten aus und wurden spontan über twitter und facebook organisiert. Am 29.12.2012 starb Jyoti Singh Pandey an ihren schweren Verletzungen. Die Proteste hielten viele Tage an. Die Polizei versuchte die Proteste mit massiver Gewalt und Polizeiterror zu unterdrücken. Das gelang ihr letztendlich aber nicht.

Die Vorurteile gegen die Anarchisten bekämpfen!

Die Vorurteile gegen die Anarchisten bekämpfen!

Es gibt eine Fülle von falschen Vorstellungen, Vorurteilen und vor allem auch Verleumdungen gegen „Anarchisten“. In den meisten Fällen geht es dabei gar nicht um Kritik, schon gar nicht um solidarische Kritik, sondern um Beschimpfung. Es überrascht nicht, dass insbesondere in den staatstragenden bürgerlichen Medien in Deutschland der Begriff „Anarchist“ ähnlich wie „Terrorist“ als Pauschalbezeichnung für alles  „Linksrevolutionäre“ verwendet wird. Auffälliger ist vielleicht, dass auch in Publikationen und Kreisen, die sich für links oder sogar „kommunistisch“ halten, „Anarchist“ nicht nur gegen jene als Schimpfwort benutzt wird, die sich selbst als Anarchistinnen und Anarchisten verstehen. Angesichts dieser Lage ist unserer Meinung nach ein wirklich kommunistischer Kampf notwendig gegen eine ganze Fülle grundfalscher Ansichten über den Anarchismus und anarchistische Kräfte.

Marx studieren, um das kapitalistische System zu stürzen!

Marx studieren, um das kapitalistische System zu stürzen!

Bei den heutigen demokratischen und revolutionären Kräften spielt der Antikommunismus eine überragende Rolle. Angesichts der Konzentration des vorherrschenden Antikommunismus vor allen Dingen auf die Person Stalins, aber auch die Person Lenins, wird Marx, zumindest teilweise entschärft, noch akzeptiert. Es gibt auch zunehmend „Angebote“ von pseudomarxistischen Marxologen und Gewerkschaftsbürokraten, „Marx zu schulen“. Diese Kräfte verfolgen damit ganz klare Ziele: sie wollen den revolutionären Kern des Werks und des Kampfs von Marx wegoperieren. Das ist um so gefährlicher, weil immer mehr Kräfte, die wirklich gegen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen, bei Marx Antworten suchen. Ein wirkliches Studium von Marx, das zeigen würde, was es heißt den Kommunismus zu erkämpfen und die Konterrevolution zu zerschlagen – darum geht es.

Zur Medienkampagne und Kriminalisierung der „Beschneidung“: Die Hetze gegen die jüdische und muslimische Bevölkerung in Deutschland bekämpfen!

Zur Medienkampagne und Kriminalisierung der  „Beschneidung“: Die Hetze gegen die jüdische und muslimische Bevölkerung in Deutschland bekämpfen!

In einer seit 1945 noch nie dagewesenen Medienkampagne gegen religiöse Minderheiten in Deutschland, gegen die jüdische und muslimische Bevölkerung, wird die kulturell-religiöse traditionelle Beschneidung von Säuglingen und Kindern zur Diskriminierung und Kriminalisierung genutzt. Es werden alle Techniken der Demagogie abgerufen, es wird eine absurde Medien“diskussion“ initiiert (wie es vor einiger Zeit mit der so genannten Sarrazin Debatte vorgeführt wurde), bei der fast sämtliche Fragen der Welt durcheinandergewirbelt werden, um Orgien der Unlogik und der emotionalen Manipulation zu feiern: Es soll angeblich um „Körperverletzung an Säuglingen und Kindern“ gehen. Mit gezielter Heuchelei wird ein Kölner Gerichtsurteil begrüßt oder für „diskutabel“ gehalten, das kulturell-religiöse Beschneidungen kriminalisiert. Der Mentalität, dass es egal ist worüber diskutiert wird, Hauptsache es wird diskutiert, muss entgegengetreten werden. Es ist durchaus von entscheidender Bedeutung, ja ein Kennzeichen wie weit die gesamte Gesellschaft „nach rechts rückt“, über was für Themen aktuell eine Debatte, ein so genannter Diskurs in den Medien, aber auch in breiten Teilen der Bevölkerung hervorgerufen werden kann. Dass heute sozusagen ein Verbot der religiösen Tradition der Juden und Muslime als diskutabel angesehen wird – das ist eine erschreckende Entwicklung, der es entgegenzutreten gilt.

Warum der europäische Chauvinismus in Kombination mit dem deutschen Chauvinismus so gefährlich ist: Klassenkämpfe finden nicht nur in Europa statt!

Warum der europäische Chauvinismus in Kombination mit dem deutschen Chauvinismus so gefährlich ist: Klassenkämpfe finden nicht nur in Europa statt!

Auf der ganzen Welt finden zunehmend Kämpfe gegen verstärkte Ausbeutung und Unterdrückung statt. Die Solidaritätsdemonstration am 31.3.2012 in Frankfurt am Main, die gewaltigen Kämpfe vor allem in Spanien (Generalstreik) und Griechenland (Massenkämpfe gegen verschärfte Ausbeutung) sind als internationalistische Aktion gegen die primitive bloß „deutsche Sichtweise“ von besonderer Bedeutung und ein wirklicher Fortschritt. Allerdings: Auch in den Aufrufen zu den Solidaritätsdemonstrationen des Bündnisses „M31“ ist noch deutlich zu spüren, dass die Verfasser eine europäische Brille auf haben. Wenn es schon „Ums ganze“ gehen soll, ist das auffällig doppelt falsch.

Von den NSU-Nazi-Mördern ermordet!

Von den  NSU-Nazi-Mördern ermordet!

Plakat A 3

Revolutionäre Positionen contra staatstragenden Attac-Reformismus

Revolutionäre Positionen contra staatstragenden Attac-Reformismus

Bei den zunehmenden Protesten gegen Verelendung, gegen Ausbeutung international und in Deutschland, gegen Neokolonialismus und Kriegspolitik mischt massiv auch Attac mit. Vordergründig sieht es so aus, als ob Attac zu den schärfsten Anklägern des mörderischen imperialistischen Weltsystems gehört. In Wirklichkeit geht es ihnen aber um etwas ganz anderes. Wirkliche oder angebliche Auswüchse des Kapitalismus werden nicht mit dem Ziel kritisiert, den Kapitalismus selbst anzugreifen, sondern diesen mit allerlei „Alternativ“-Vorschlägen an die Adresse der Herrschenden „sozialverträglich“ zu reformieren. Allerdings zeigt sich zugleich auch: Dem staatstragenden Attac-Reformismus wird von vielen Kräften, die sich in eigenen Stellungnahmen „für die soziale Revolution“ und „für den Kommunismus“ aussprechen, inhaltlich nicht bzw. nicht konsequent entgegengetreten. Der Grund dafür ist, dass sie selber den Kernfragen der Revolution wie der Notwendigkeit der Zerschlagung des bürgerlichen Staates und der Unterdrückung der Konterrevolution ausweichen oder diese falsch beantworten.

NSU-Nazis/Nazi-Bewegung/Verfassungsschutz/Staat/Kapitalismus: Die Sache hat System!

NSU-Nazis/Nazi-Bewegung/Verfassungsschutz/Staat/Kapitalismus: Die Sache hat System!

Es pfeifen die Spatzen von den Dächern und es ist auch ganz offensichtlich und bewiesen: Es waren Nazimörder, die im Verlauf von mehreren Jahren kaltblütig neun Menschen ermordet und Bombenanschläge durchgeführt haben mit dem Ziel weitere dutzende zu ermorden. Es ist heute unbestreitbar, dass diese Nazimörder in der Nazibewegung ein logistisches Umfeld bei der Ausspähung der Mordopfer sowie für Quartier und Technik hatten. Es ist heute auch unstrittig, dass ein Teil des Staatsapparats, der Verfassungsschutz, direkt in diese Mordtaten verwickelt war und dass bewusst keine Verhaftungen vorgenommen wurden. Dies alles wurde durch bürgerliche Medien systematisch vertuscht, begleitet durch eine rassistische Hetzkampagne gegen die Nazi-Opfer und ihre Angehörigen.

Wissenschaftlich-kommunistische Imperialismus-Theorie contra reaktionäre und opportunistische Imperialismus-Theorie: Zweierlei Imperialismus-Theorien, die sich ausschließen

Wissenschaftlich-kommunistische Imperialismus-Theorie contra reaktionäre und opportunistische  Imperialismus-Theorie: Zweierlei Imperialismus-Theorien, die sich ausschließen

Dass die heutige Welt „vom Geld regiert“ wird, dass die „Großen die Kleinen fressen“ und ähnliche Allgemeinplätze gehören heute schon zum guten Ton selbst in den reaktionärsten bürgerlichen Kreisen. Dass die einen reich und die anderen ganz arm sind, wird bedauert, besonders von den ganz Reichen. Gleichzeitig verkünden Berufsreformisten, mit Steuermätzchen („Finanztransaktionssteuer“ und ähnlicher Blödsinn) könne man das „Finanzkapital“ bändigen. Gemeint sind zumeist nur die Banken. Der Staat soll’s richten und die Banken „an die Leine legen“, damit alles wieder ins Lot käme. Das Auftreten, ja die mehr oder minder lange andauernde Dominanz solcher staatstragenden Reformisten, die alles tun, um eine revolutionären Entwicklung zu verhindern, ist nicht neu. Um so wichtiger ist es, sich und anderen den unversöhnlichen Gegensatz zwischen diesen pseudo-linken Kapitalismus-Verteidigern und den revolutionär-kommunistischen Kräften klar zu machen. Umso wichtiger ist vor allem auch die Klarstellung, dass es seit der Entstehung des Imperialismus eben auch zwei diametral entgegengesetzte Imperialismus-Theorien gibt. Dies ist ein entscheidender Punkt, um längerfristig eine revolutionäre Perspektive der Zerschlagung des Imperialismus bis zu seinen tiefsten Wurzeln durchsetzen zu können, ohne und gegen all diese „Imperialismus-Verbesserer“.

Weltweite Demonstrationen gegen zunehmende Verelendung und kapitalistische Raubgier! Die mörderische Realität des imperialistischen Weltsystems schreit nach der Vernichtung des Imperialismus und Kapitalismus, nach dem Aufbau des Kommunismus!

Weltweite Demonstrationen gegen zunehmende Verelendung und kapitalistische Raubgier! Die mörderische Realität des imperialistischen Weltsystems schreit nach der Vernichtung des Imperialismus und Kapitalismus,  nach dem Aufbau des Kommunismus!

Am 15. Oktober 2011 gab es weltweit in über 80 Ländern nach dem Vorbild der „Occupy Wallstreet“ Bewegung in New York Proteste und Demonstrationen vor allem gegen zunehmende Verelendung und kapitalistische Raubgier. In Rom demonstrierten 100.000, es gab teilweise militante Kämpfe gegen die Polizei. In New York demonstrierten 50.000. In Frankfurt protestierten 8.000, in Berlin über 10.000. Teile der Demonstrantinnen und Demonstranten in Berlin zogen vor den Bundestag und wollten die Bannmeile durchbrechen, was die Polizei u. a. mit dem Einsatz von Pfefferspray verhinderte. An der Spitze dieser im Kern gerechten Proteste in Deutschland stehen reformistisch-staatstragende Organisationen wie Attac oder die Partei „Die Linke“ (PDL). Diese predigen nicht nur „keine Gewalt“, sondern präsentieren auch ihre reformistischen „Alternativen“ und haben damit bis jetzt offenbar großen Erfolg. Es gehe darum, die „Macht der Banken“ zu brechen durch „Vergesellschaftung“ oder eine „Finanztransaktionssteuer“. Es gehe um „Schuldenstreichung“ für die „Dritte Welt“ (Attac) oder darum „die Staaten endlich aus der Geiselhaft der Finanzmärkte“ zu befreien (PDL, Erklärung zum 15. Oktober). Das heißt es geht um Forderungen an diesen Staat, an die Staaten des imperialistischen Weltsystems, die es richten sollen. Die aufkommenden Proteste und Kämpfe sollen also in staatstragende Bahnen gelenkt werden. Die wirkliche Ursache des zunehmenden Elends, das imperialistische Weltsystem, der Kapitalismus wird vertuscht und aus der Schusslinie genommen. Die Herren dieser Erde morden, rauben, plündern, verschwenden und verschleudern und müssen immer mehr lügen: „Es gibt halt kein besseres System …, da muss man sich mit abfinden.“ Um so wichtiger ist es, sich Klarheit zu verschaffen: Klarheit darüber, warum . . . → Read More: Weltweite Demonstrationen gegen zunehmende Verelendung und kapitalistische Raubgier! Die mörderische Realität des imperialistischen Weltsystems schreit nach der Vernichtung des Imperialismus und Kapitalismus, nach dem Aufbau des Kommunismus!

Warum unser gemeinsamer Kampf gegen die nationalistischen Jubelfeiern des deutschen Imperialismus am 3. Oktober die Kritik an dem Aufruf des Antifa AK Köln, der autonomen antifa [f] und anderer erfordert: Solidarität und Kritik

Warum unser gemeinsamer Kampf gegen die nationalistischen Jubelfeiern des deutschen Imperialismus am  3. Oktober die Kritik an dem Aufruf des Antifa AK Köln, der autonomen antifa [f] und anderer erfordert: Solidarität und Kritik

Es ist uns wichtig, als erstes festzuhalten: Angesichts der desolaten Lage der revolutionären Kräfte in Deutschland begrüßen wir es ausdrücklich, dass sowohl Gruppen aus dem Spektrum von „Ums ganze“ als auch die Kräfte um „Imagine there’s no Deutschland“ den Kampf gegen den deutschen Nationalismus, den Kampf gegen den deutschen Imperialismus auf die Straße tragen. Wir begrüßen auch Ansätze für Kritik – so etwa die indirekte Kritik von „Imagine there’s no Deutschland“, die wir im Großen und Ganzen trotz einiger Einwände für richtig halten, insbesondere den Kernpunkt der Kritik, dass Kontinuitäten und Besonderheiten der deutschen Geschichte nicht wegoperiert werden dürfen. Wir selbst haben auch schon des Öfteren versucht, Diskussionen anzuregen, Kritiken am „Ums Ganze“-Bündnis und ihrer Parole „Staat.Nation.Kapital. Scheiße!“ formuliert. Wir warten auf Antwort und sind gerne zur Diskussion bereit. (Siehe Flugblatt von Gegen die Strömung 9/2010, „Überlegungen zur Losung: ‚Staat, Nation, Kapital: Scheiße‘“.) Doch bei der uns heute notwendig erscheinenden Kritik an dem Aufruf „Organisiert den Vaterlandsverrat!“ geht es nicht um sicherlich wichtige, aber doch eher theoretische Fragen, sondern um zentrale Fragen der internationalen Solidarität mit den Kämpfen in Griechenland, Spanien und England. In dem auf der Rückseite vollständig abgedruckten Aufruf mag es zunächst so scheinen, als ob die Massenbewegungen in Spanien und Griechenland sozusagen „von links“ als reformistisch und nicht revolutionär genug kritisiert werden. Doch der Schein trügt.

Zur Pariser Kommune von 1871: Die Bedeutung des Aufstands des Pariser Proletariats 1871

Zur Pariser Kommune von 1871: Die Bedeutung des Aufstands des Pariser Proletariats 1871

Der deutsch-französische Krieg 1870/1871 endete mit der Niederlage Frankreichs. Am 18. Januar 1871 wurde während der deutschen Belagerung von Paris, als aggressiver und antidemokratischer provokativer Akt, mitten in Frankreich, im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles, das Deutsche Reich gegründet, wobei mit Elsaß und Lothringen Teile Frankreichs annektiert wurden. Doch nur kurze Zeit später, im März 1871, verbündeten sich die siegreiche und die besiegte Armee, die französische Konterrevolution massakrierte die Revolutionäre der Pariser Kommune mit Unterstützung und unter dem Schutz der preußischen Armee. Vorangegangen war ein welterschütterndes Ereignis: Am 18. März 1871 hatten sich die Arbeiterinnen und Arbeiter in Paris bewaffnet zur Revolution gegen die Bourgeoisie erhoben, deren Staatsmacht gewaltsam zerschlagen und – erstmals in der Geschichte – ihre eigene revolutionäre Staatsmacht errichtet. Das war eine Kriegserklärung an die gesamte alte Welt der Ausbeutung. Die Pariser Kommune zeigte durch ihre Existenz und ihre Maßnahmen, so unvollkommen und inkonsequent sie teilweise auch waren, vor den Augen der ganzen Welt den Weg und das Ziel, um sich aus kapitalistischer Ausbeutung zu befreien. Dagegen hetzten die Herren der alten Welt, dagegen setzten sie ihre bewaffnete Konterrevolution.

Die Imperialisten haben nicht alles im Griff: Militanter massenhafter Aufruhr in der Hauptstadt Englands

Die Imperialisten haben nicht alles im Griff: Militanter massenhafter Aufruhr in der Hauptstadt Englands

Nach den militanten Kämpfen der Arbeiterinnen und Arbeiter und anderer Werktätiger in Griechenland, nach den Protesten und Besetzungen insbesondere erwerbsloser Jugendlicher in Spanien kam es Anfang August zunächst in den Vororten, später im Zentrum der englischen Hauptstadt sozusagen über Nacht zu einem massenhaften Aufruhr, zu tagelangen militanten Straßenkämpfen, an denen sich Jugendliche, aber auch Ältere, Erwerbslose, Menschen, die noch einen Job haben, Weiße und „Nicht-Weiße“ beteiligten. Der Funke, der den Steppenbrand auslöste war der rassistische Polizeimord an Mark Duggan. Doch die Ursachen liegen tiefer: Sie liegen begründet in der Ausbeutung und Unterdrückung des kapitalistischen Systems, das sie schikaniert und auspreßt.

8. März 1911 – 2011: 100. Jahrestag des internationalen Kampftages zur Befreiung der Frauen: Zur Realität von Gewalt gegen Frauen in Deutschland

8. März 1911 – 2011: 100. Jahrestag des internationalen Kampftages zur Befreiung der Frauen: Zur Realität von Gewalt gegen Frauen in Deutschland

Die Bedeutung von Frauendiskriminierung und frauenverachtender Ideologie kann erst wirklich klar werden, wenn die Realität von körperlicher Gewalt gegen Frauen in ihrer ganzen Dramatik Ausgangspunkt auch für praktische Kämpfe wird. So wie Rassismus gegen Menschen anderer Hautfarbe in ihrer ganzen Bedeutung erst deutlich wird, wenn der innere Zusammenhang zwischen Alltagsdiskriminierung und Mord und Totschlag im Bewusstsein fortschrittlich gesinnter Menschen angekommen ist. So sollte es für Kommunisten und Kommunistinnen auch verständlich sein, dass nicht nur am internationalen Frauenkampftag, dem 8. März, sondern prinzipiell und programmatisch die Folgen der Frauendiskriminierung in ihren brutalsten Formen – Mord, Totschlag, Vergewaltigung, schwerer Körperverletzung – angeprangert und bekämpft werden müssen. Es ist sicherlich wahr: Die Benachteiligung von Frauen bei der Besetzung von Aufsichtsräten von Großkonzernen existiert wirklich und sagt auch etwas aus. Aber es ist wahrlich nicht das Problem Nr. 1. Etwas anderes ist es, wenn berechtigterweise am 8. März und darüber hinaus von engagierten Gewerkschaftlerinnen auf die ökonomische Benachteiligung von Frauen in Fabriken und Betrieben hingewiesen wird, wenn mit vollem Recht gleicher Lohn für gleiche Arbeit gefordert wird, wenn sexistische Anmache im Alltag und in den Medien angeprangert wird usw. Doch bei allem Respekt für die unbedingt notwendige gewerkschaftliche Aufklärung und politisch berechtigten Forderungen, ist schon verblüffend und erschreckend, dass kaum zur Kenntnis genommen wird, in welchem Ausmaß in Deutschland Frauenverachtung zu körperlicher Misshandlung bis hin zu tödlichen Konsequenzen führt. Die Tatsache, dass im Kontext von Frauenverachtung in Deutschland jährlich über 300 Frauen und Mädchen ermordet werden und es weitere Hunderte von Mordversuchen gibt, die Tatsache, dass jährlich Tausende . . . → Read More: 8. März 1911 – 2011: 100. Jahrestag des internationalen Kampftages zur Befreiung der Frauen: Zur Realität von Gewalt gegen Frauen in Deutschland

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 2): Warum der Rassist Sarrazin gezielt auf Hartz-IV-Betroffene losgeht Sarrazins Programm: „Konsequent durchgesetzter Arbeitszwang“

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 2):  Warum der Rassist Sarrazin gezielt auf Hartz-IV-Betroffene losgeht Sarrazins Programm: „Konsequent durchgesetzter Arbeitszwang“

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, daß Sarrazin durch schamlose Redensarten provoziert. Wie Marie-Antoinette, die Frau von Ludwig XVI, die im 18. Jahrhundert angesichts der Forderung der Hungernden nach Brot erklärt haben soll: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen!“ (nebenbei: sie und ihr Gemahl wurden während der Französischen Revolution für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen), so provoziert Sarrazin mit Sprüchen und Verallgemeinerungen wie  „Wenn den Hartz-IV-Betroffenen das Heizgeld nicht reicht, sollen sie eben einen dickeren Pullover anziehen.“ oder: „Wenn sie nicht soviel rauchen und saufen würden, hätten sie auch keine finanziellen Probleme“ usw. Unserer Meinung nach ist es von ganz besonderer Wichtigkeit, solche dummen und arroganten Provokationen zu brandmarken, aber sich auch nicht davon ablenken zu lassen. Denn es geht dem Rassisten Sarrazin um ein im Einzelnen doch schwer zu durchschauendes Ränkespiel: Einerseits prügelt er auf die „biologisch-genetisch verdorbene Unterschicht“ in Deutschland ein, um dann gleichzeitig das Angebot zu entfalten, noch stärker auf aus seiner Sicht „nicht-deutsche“ Gruppierungen einzuschlagen. Es sei an dieser Stelle nochmals betont, auch wenn wir uns wiederholen: Bei der „Sarrazin-Debatte“ geht es nicht um Sarrazin als Einzelperson. Es geht vielmehr um den Vormarsch einer reaktionären Ideologie, die von den bürgerlichen Medien in Deutschland medial inszeniert und flankiert wird und die im engen Zusammenhang mit den aktuellen und langfristigen Zielen des deutschen Imperialismus steht.

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 4): Die „genetisch Guten“ stehen zu Recht oben: Eugenik, Herrenmenschenideologie und Antikommunismus

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 4):  Die „genetisch Guten“ stehen zu Recht oben: Eugenik, Herrenmenschenideologie und Antikommunismus

In Verbindung mit seiner Hetze gegen Hartz-IV-Empfänger und seiner anti-islamischen und anti-muslimischen Hetze entwickelt Sarrazin ein ganz bestimmtes pseudowissenschaftliches Fundament für sein extrem reaktionäres Gedankengebäude. Biologismus und Sozialdarwinismus, Teils in neuen Formen, Teils als Rückgriff auf biologistisch-rassistische Vorläufer der Nazis werden mobilisiert, um zu „begründen“, dass die Oberen, die Geld und Macht haben, nicht zufällig oben seien, sondern wegen der „angeborenen Ungleichheit der Menschen“, weil sie von Geburt an angeblich schlauer, fleißiger und besser seien als die große Masse der von Geburt an angeblich Dummen und  Faulen. Ebenso sei es „logisch“ und „natürlich“, dass die angeblich „klügeren Völker“ die angeblich „Dümmeren“ dominieren und kolonialisieren.

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 3): Sarrazins anti-islamische und anti-muslimische Hetze in der Pose des deutschen Herrenmenschen

Es geht nicht nur um Sarrazin (Teil 3): Sarrazins anti-islamische und anti-muslimische Hetze in der Pose des deutschen Herrenmenschen

Zum Hauptangriffsziel hat Sarrazin diejenigen auserkoren, die in seiner Hierarchie noch unter den deutschen Hartz-IV-Empfängern stehen: Deutschlands eigentliches Problem seien „die Ausländer“, das „Unterschichtsproblem“ sei ein „Migrantenproblem“. „Deutschland schaden“ laut Sarrazin vor allem Einwanderer aus arabischen Ländern. Er macht muslimische Migrantinnen und Migranten verächtlich und beschimpft sie aufs Übelste und stellt für sie in der Pose des deutschen Herrenmenschen ein Programm aus Arbeitszwang, Zwangseindeutschung und Zuwanderungsstop auf. Jedoch muß bewußt sein: Bei der Sarrazin-Debatte geht es nicht um Sarrazin als Einzelperson. Vielmehr geht es um den Vormarsch einer reaktionären Ideologie, die von bürgerlichen Medien in Deutschland inszeniert und flankiert wird und die im engen Zusammenhang mit den aktuellen und langfristigen Zielen des deutschen Imperialismus steht.

Siehe auch: http://EsgehtnichtnurumSarrazin.wordpress.com/

Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

Mit der Pro-Nazi-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Rücken und unter dem Schutz von 6.300 Polizisten, die ihnen den Weg frei halten und frei knüppeln sollten, wollten 2.000 bis 3.000 Nazis am 19.2.2011 triumphierend durch Dresden ziehen. Durch den entschlossenen Protest und Widerstand von mehr als 20.000 Antifaschistinnen und Antifaschisten, vor allem aber durch den militanten Kampf von einer großen Anzahl kämpferischer Antifas konnte dies trotz der brutal gegen die Anti-Nazi- Kräfte agierende Polizei jedoch verhindert werden! Entscheidend war die Fülle militanter Aktionen, die umfassende Blockade der Nazi-Routen mit vielfach auch brennenden Barrikaden, die breite Entschlossenheit, die zum Schutz der Nazis errichteten Polizeisperren zu durchbrechen und zu überwinden. Am Ende dieses Tages war für Freund und Feind eindeutig klar: Ohne diesen militanten Kampf, der von der Entschlossenheit Tausender Blockierer unterstützt wurde, hätte es diesen Erfolg nicht geben können. Der Staat schlägt zurück. Im Visier sind vor allem, aber nicht nur die militanten Antifas, die am 19.2. mit „unfassbarer Gewalt“ agiert hätten. Noch am selben Abend gab es einen polizeistaatlichen Überfall auf das Büro des breiten Bündnisses „Dresden nazifrei“. Umgehend wurde eine „Soko 19.2.“ eingerichtet, um gegen die Anti-Nazi-Kräfte mit Hunderten von Strafverfahren zum Gegenschlag auszuholen. Gegen die Repressionen durch Polizei und Justiz ist jetzt ganz besonders die entschiedene Solidarität aller Anti-Nazi-Kräfte gefordert! Die Auswertung und Verbreitung der Erfahrungen des Kampfes gegen die Polizei und die Nazis am 19.2.2011 in Dresden ist unserer Meinung nach sehr wichtig für die inhaltliche Debatte der weiteren Perspektive des Kampfes gegen die Nazis und gegen die staatliche Faschisierung, gegen Rassismus und . . . → Read More: Dresden am 19.2.2011: Erfolgreicher militanter Kampf gegen Nazis, Polizei und Abwiegler

Militante Proteste in Ägypten und anderen Staaten und die Manöver der imperialistischen Großmächte und reaktionären Kräfte in diesen Ländern: Solidarität? Solidarität!

Militante Proteste in Ägypten und anderen Staaten und die Manöver der imperialistischen Großmächte und reaktionären Kräfte in diesen Ländern: Solidarität? Solidarität!

Die Ereignisse in Tunesien und Ägypten und in anderen arabischen Ländern, Revolten und Massenstreiks, militante Auseinandersetzungen mit der Polizei und der Staatsgewalt zeigen eines auf jeden Fall: wo es Unterdrückung und Ausbeutung gibt, da gibt es auch Widerstand und diese Rebellion ist alle Mal gerechtfertigt. Es ist die soziale Not, die ständige Demütigung durch die Staatsorgane, der krasse Widerspruch zu Reichtum und Willkür der in diesen Ländern herrschenden Klasse, der zu einer Situation führte, dass vor allem Jugendliche aber auch zunehmend Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken aus ersten kleinen Protesten eine Hunderttausende von Menschen umfassende Massenbewegung in sehr kurzen Zeiträumen initiieren konnten. Die Repression der Staatsorgane konnte die Masse der empörten Menschen nicht einschüchtern, trotz über 350 Toten in Ägypten wuchs die Zahl der rebellierenden Menschen immer weiter an.

Sarrazin, Teil 1: Es geht nicht nur um Sarrazin!

Sarrazin, Teil 1: Es geht nicht nur um Sarrazin!

Es ist relativ schnell ruhig geworden um einen Vorgang, der noch vor einigen Wochen tagtäglich Presse und Fernsehen beschäftigt hat. Thilo Sarrazin, SPD-Mitglied, Banker und langjährige Inhaber politischer Ämter hat in einem zirka 450 Seiten umfassenden Pamphlet „aufrütteln und provozieren wollen“ – so heißt es. Sarrazin sei dabei zwar „ein wenig über das Ziel hinaus geschossen“, habe aber doch „Kernprobleme getroffen“. Geheuchelte oder richtige Empörung über einzelne Passagen werden rasch gedeckelt durch die vorherrschende Beteuerung, dass er ja wenigstens Kernprobleme erfasst und angesprochen habe. Klar wurde schnell, wer das Gestammel des Autors nur einmal im Fernsehen gesehen hat, dass es nicht um eine Einzelperson geht, sondern um eine gezielt von bürgerlichen Medien – auch denen die scheinbar Sarrazin widersprachen – hochgezogene reaktionäre Kampagne. Das weitgehend erreichte Ziel dabei ist, indiskutable Thesen als diskutable darzustellen, Standards öffentlicher und wissenschaftlicher Debatten nach unten zu verschieben und der Un-Kultur demagogischer Hetze gezielt einen bestimmten Platz in der deutschen Öffentlichkeit zuzuweisen. In der Geschichte der BRD kam es und kommt es immer wieder zu solchen inszenierten medialen Ereignissen, die unabhängig von einzelnen Personen durchaus ernst genommen werden müssen und eine ernste Herausforderung nicht nur für kommunistische Kräfte darstellen. Denn es geht darum zu verhindern, dass selbst minimalste demokratische Errungenschaften nicht noch weiter zurückgedrängt werden. Auffallend ist, dass auch nach Wochen, trotz einzelner politisch begrüßenswerter Proteste und Aktionen und einzelnen sehr scharfen und deutlichen Protesten (insbesondere vom Zentralrat der Juden in Deutschland), bis heute keine das gesamte Buch umfassende Widerlegung und fundierte Zurückweisung erschienen ist. Und das bei einem . . . → Read More: Sarrazin, Teil 1: Es geht nicht nur um Sarrazin!

Nur in Frankreich Abschiebungen von Roma? 10.000 Roma sollen aus Deutschland abgeschoben werden! SOLIDARITÄT!

Nur in Frankreich Abschiebungen von Roma? 10.000 Roma sollen aus Deutschland abgeschoben werden! SOLIDARITÄT!

Im Sommer 2010 hat Sarkozy in Frankreich die gezielte Abschiebepolitik gegen Roma aus Rumänien und Bulgarien massiv verschärft. Im August wurde mit der Räumung und Zerstörung von hunderten angeblich illegaler Camps begonnen. Diese Unterdrückungspolitik richtet sich zugleich auch gegen französische Roma und „Landfahrer“. Gegen die Anti-Roma-Politik gab es in Frankreich sofort massive Proteste aus der französischen Bevölkerung. Auch seitens der EU-Bürokratie gab es Kritik, Frankreich könne nicht einseitig die Gesetze und Regelungen innerhalb der EU-Länder über Reisefreiheit außer Kraft setzen. Angesichts dessen holte Sarkozy zum Gegenschlag aus: Deutschland habe ebenfalls vor, Roma abzuschieben: „Frau Merkel hat mir gesagt, dass sie beabsichtigt, in den kommenden Wochen Lager räumen zu lassen.“ (Focus 16.9.2010) Das setzte in Deutschland eine Welle der Empörung und Heuchelei großen Ausmaßes in Bewegung. „In Deutschland gibt es keine Lager“, so tönten deutsche Politiker und Medien von Westerwelle bis Gysi. Doch tatsächlich hat Sarkozy im Klartext gesagt: Wir machen dasselbe wie die Deutschen … und damit hat er im Kern Recht. Es zeigt sich wieder einmal: Wenn zwei Verbrecher sich streiten, kommt (oft) die Wahrheit ans Licht. Wahr ist: 10.000 Roma sollen aus Deutschland abgeschoben werden, allerdings nicht in aller Öffentlichkeit, sondern heimlich, still und leise, rechtlich scheinbar alles legal, mit „Einzelfallprüfung“ und EU-kompatiblen „Rückübernahmeabkommen“. Im Resultat und faktisch handelt es sich um rassistische Maßnahmen gegen Roma.

Überlegungen zur Losung: „Staat, Nation, Kapital: Scheiße“

Überlegungen zur Losung:  „Staat, Nation, Kapital: Scheiße“

Lassen wir zunächst einmal für einen Moment die Frage der Form, der plakativen Schlußfolgerungen außen vor. Gehen wir davon aus, daß es um den hier und heute existierenden Staat, um das hier und heute existierende Kapital und um die hier und heute existierende Nation geht, die von den Unterstützerinnen und Unterstützer dieser Losung aus gutem Grund abgelehnt wird. Doch das, was auf den ersten Blick so verblüffend einfach, so erfrischend, so positiv und unterstützenswert erscheint, wirft einer Reihe von Fragen und Problemen auf, die auch in den Ausführungen zu dieser Losung selten oder gar nicht angesprochen werden. Jeder Begriff für sich einzeln betrachtet – Staat, Nation, Kapital – ist schon eine komplexe Frage. Noch wichtiger jedoch ist, wie diese drei Begriffe zusammenhängen und was jeweils mit ihnen geschehen soll. Das scheinbar vernichtende Urteil, die Gleichsetzung von Staat, Kapital und Nation mit einem braunen, übelriechenden Haufen, wirft Fragen auf: Relevante Handlungsmöglichkeiten bietet diese braune Masse nicht: Soll sie weggespült werden? Oder zerschlagen? Soll sie zerbrochen werden? Sollte sie verboten werden? Stirbt sie ab? …. Fragen über Fragen.

Der deutsche Imperialismus: Kriegstreiber im „Nahost-Konflikt“

Der deutsche Imperialismus: Kriegstreiber im „Nahost-Konflikt“

Der deutsche Imperialismus ein Kriegshetzer in Nahost? Das mag dem einen oder anderen vielleicht auf den ersten Blick übertrieben scheinen. Vor allem den Kräften, die den deutschen Imperialismus nur an der Seite des reaktionären israelischen Staates sehen, aber vielleicht auch denjenigen Kräften, die sehr wohl die Aufrüstung der reaktionären arabischen Staaten und des reaktionären iranischen Staates durch den deutschen Imperialismus anprangern, aber die israelische Seite ausblenden. Dabei ist es leicht einsichtig, dass die verfeindeten Seiten den Dauerkonflikt in Nahost überhaupt nicht über Jahrzehnte hinweg führen könnten, wenn da nicht die imperialistischen Großmächte wären. Ganz vorne mit dabei ist der deutsche Imperialismus. Dieser betreibt erfolgreich sein Doppelspiel einerseits mit seiner scheinbar unerschütterlichen „Pro-Israel“-Position und andererseits mit seiner reaktionären Tradition der „deutsch-arabischen Freundschaft“, der „Freundschaft“ mit den reaktionären arabischen Regimes in Nahost. Gleichzeitig benutzt der deutsche Imperialismus diesen Konflikt innenpolitisch zur Initiierung antimuslimischer deutsch-nationaler Kampagnen, vor allem aber zur Funktionalisierung des angeblichen „Israel-Problems“ für die Schürung des Antisemitismus. Wenn es um den Nahost-Konflikt geht, hat auf einmal jeder eine Meinung. Jeder hat sein Argument … vor allem zur „Anklage“ Israels, das zum „zentralen Übel“ hochstilisiert wird. Und in dieser Anklage praktizieren sich links gebende Kräfte den Schulterschluss mit faschistischen und sich islamisch tarnenden antisemitischen Kräften, wenn diese sich nur „gegen Israel“ positionieren. Wir unterstützen die israelisch-arabische, die jüdisch-palästinensische Solidarität der fortschrittlichen und revolutionären Kräfte auf beiden Seiten, auch wenn diese im Moment schwach sind. Wir müssen uns davor hüten, ohne Kenntnis der Details irgendwelche Ratschläge zu erteilen. Doch eines wissen wir: Alles, was durch nationalistische oder . . . → Read More: Der deutsche Imperialismus: Kriegstreiber im „Nahost-Konflikt“

Приветственный адрес по случаю 3-й Партийной конференции «Против течени

K ориентированным на научный коммунизм силам всего мира

Приветственный адрес по случаю 3-й Партийной конференции «Против течени

Приветственный адрес по случаю 3-й Партийной конференции «Против течения»

К ориентированным на научный коммунизм силам всего мира

В ноябре-декабре 2004 года – через 30 лет после основания в 1974 году «Против течения» – состоялась 3-я Партийная конференция.

Мы полагаем, что за эти 30 лет образовались три особенности или отличительные признаки, характеризующие борьбу и работу «Против течения».

Во-первых, очень много времени и энергии, обширная деятельность и борьба были посвящены тому, чтобы восстановить внутреннюю взаимосвязь мирового коммунистического движения со времен Маркса и Энгельса до Октябрьской Революции и периода Ленина и Сталина против предательства современных ревизионистов, выдвинуть на передний план идеологических дебатов опирающееся на Маркса, Энгельса, Ленина и Сталина «обсуждение» и твердо выдерживать эту традицию и последовательность в актуальных дискуссиях, даже ценой временной изоляции.

Подлинно масштабная работа по обеспечению этой последовательности является определяющим признаком деятельности «Против течения»; ее нельзя ослаблять, а напротив, необходимо усиливать. Это ни в коем случае не представляет собой только теоретическую задачу, а сопряжено, прежде всего, с внутренней привязкой к всемирно-историческим событиям коммунистической борьбы, с твердой убежденностью в необходимости следовать и дальше по этому пути, а не прокладывать «новый» путь, который не приведет к ревизионизму и оппортунизму.

 

Во-вторых, мы претендуем на то, чтобы установить и пропагандировать в своих рядах и извне внутреннюю взаимосвязь между коммунистической моралью и готовностью к действию, между ненавистью к германскому империализму и пролетарским интернационализмом. При этом мы полностью отдаем себе отчет в продолжительности данной работы, не впадая, однако, – ввиду успешных обманных и подстрекательских маневров буржуазии – в мелкобуржуазно-псевдорадикальные преребранки по поводу мнимого и якобы непреодолимого обуржуазивания . . . → Read More: Приветственный адрес по случаю 3-й Партийной конференции «Против течени

Solidarität mit dem Kampf der Werktätigen in Griechenland!

Der deutsche Imperialismus wagt sich weiter vor: Deutscher Herrenmenschen-Jargon gegen Griechenland!

Solidarität mit dem Kampf der Werktätigen in Griechenland!

Unabhängig von der schwer zu beantwortenden Frage, wie weit der zunehmende Konkurrenzkampf zwischen dem US-Imperialismus und dem deutschen Imperialismus (und anderen Imperialisten) zur relativen Abwertung des Euro und zur Zunahme der Widersprüche unter den Staaten in Europa beigetragen hat oder nicht, eins steht fest: Nicht nur der US-Imperialismus nutzt seine Chance über den IWF seinen Einfluss auf Länder wie Griechenland zu verstärken, gerade auch der deutsche Imperialismus schläft nicht. Er nutzt die Situation in dreifacher Weise:

Er lässt in der Vulgär-Presse von „Bild” bis „Focus” eine nationalistisch-rassistische Hetze los und bereitet so vor, dass bei der Zunahme des Lohnabbaus und Sozialabbaus wie immer angeblich „die Ausländer schuld” sind, momentan halt die Griechen. Gleichzeitig tarnt er den Kapitalexport mit gigantischen Profiten als angeblich liebevolle Maßnahme, um den armen Menschen in Europa zu helfen. Die diktatorischen Töne der deutschen „Herrenmenschen”, die den Griechen, als wäre Griechenland schon besetzt, klar vorschreiben, welche Gesetze sie zu erlassen haben und wie sie die Massen der Werktätigen auch im deutschen Interesse auszupressen und auszuplündern haben, suchen ihresgleichen in den letzten Jahrzehnten, bis hin zur offenen Drohung, Griechenland in der angeblich ach so „demokratischen” EU, das „Stimmrecht” zu entziehen. Die gesamte Situation in Europa, speziell in Griechenland, bündelt die verschiedenen Rivalitäten

Er lässt in der Vulgär-Presse von „Bild” bis „Focus” eine nationalistisch-rassistische Hetze los und bereitet so vor, dass bei der Zunahme des Lohnabbaus und Sozialabbaus wie immer angeblich „die Ausländer schuld” sind, momentan halt die Griechen. Gleichzeitig tarnt er den Kapitalexport mit gigantischen Profiten als angeblich liebevolle Maßnahme, um den . . . → Read More: Solidarität mit dem Kampf der Werktätigen in Griechenland!

Welcome address marking the 3rd Party Conference of "Gegen die Strömung"

To all forces of the world orientated towards Scientific Communism

Welcome address marking the 3rd Party Conference of "Gegen die Strömung"

Welcome address marking the 3rd Party Conference of ,,Gegen die Stroemung":

To all forces of the world orientated towards Scientific Communism

30 years after ,,Gegen die Stroemung" was founded in 1974, the 3rd party conference took place in November and December 2004.

We believe that over these last 30 years, three distinctive features or , prominent characteristics' have developed, which can be seen as typifying the work of ,,Gegen die Stroemung":

Firstly, a great deal of time and energy, work and fight has been and is being expended on the restoration of the internal cohesion of the international Communist movement since Marx and Engels, via the October revolution and the Lenin and Stalin eras, and in opposition to the betrayal perpetrated by the modern Revisionists; on bringing consultations' with Marx, Engels, Lenin and Stalin to the forefront of ideological debates, whilst remaining steadfastly loyal to this tradition and to a line of continuity, even at the cost of temporary isolation.

This extremely difficult work in preserving the line of continuity represents the essential feature of the work of ,,Gegen die Stroemung". Such work should not be watered down but on the contrary deserves to be stepped up. What we have here is by no means purely a theoretical matter. It is closely connected with an intrinsic attachment to the world-historical events of the Communist struggle, bound to the firm conviction of the necessity of proceeding down this path, and that any ,,new" way would only end up in Revisionism and Opportunism.

Secondly, we are . . . → Read More: Welcome address marking the 3rd Party Conference of "Gegen die Strömung"

Salutations de “Gegen die Strömung” à l’occasion de la 3e conférence du parti:

A toutes les forces orientées vers le communisme scientifique du monde entier!

Salutations de "Gegen die Strömung" à l'occasion de la 3e conférence du parti:

 

Salutations de «Gegen die Strömung» à l'occasion de la 3e conférence du parti:

A toutes les forces orientées vers le communisme scientifique du monde entier!

30 ans après la fondation de «Gegen die Strömung» en 1 974, la 3e conférence du parti a eu lieu en novembre/décembre 2004.

Nous pensons que pour ces 30 années, on peut se concentrer sur trois particularités ou également caractéristiques marquantes qui distinguent la lutte et le travail de «Gegen die Strömung»:

Premièrement on a déployé et on déploie encore beaucoup de temps et d'énergie, beaucoup de travail et de luttes à rétablir le contexte intérieur du mouvement communiste mondial, depuis Marx et Engels, en passant par la révolution d'Octobre et la période de Lénine et de Staline contre la trahison des révisionnistes modernes, à placer le «travail de conseil» avec Marx, Engels, Lénine et Staline sur le devant des débats idéologiques et à défendre de pied ferme dans des débats actuels cette tradition et cette continuité même au prix d'un isolement provisoire.

Ce travail vraiment important afin d'assurer cette ligne de continuité est une caractéristique spécifique du travail de «Gegen die Strömung» qui ne doit pas s'affaiblir mais au contraire être renforcé. Il ne s'agit pas du tout d'une affaire purement théorique mais ce travail entre bien au contraire dans le cadre du lien interne aux événements historiques mondiaux des luttes communistes avec la ferme conviction de poursuivre cette voie et de ne pouvoir emprunter aucune autre «nouvelle» voie qui aboutisse au révisionnisme et à l'opportunisme.

Deuxièmement, nous . . . → Read More: Salutations de “Gegen die Strömung” à l’occasion de la 3e conférence du parti:

Saludación con motivo de la 3a Conferencia de Partido de «Gegen die Strömung»

A todas las fuerzas del mundo entero orientadas al comunismo científico

Saludación con motivo de la 3a Conferencia de Partido de «Gegen die Strömung»

30 años tras la aparición de «Gegen die Strömung», en 1974, ha tenido lugar en noviembre/diciembre de 2004 la 3a Conferencia de Partido.

En el transcurso de estos 30 años se pueden señalar tres particularidades o rasgos que caracterizan el trabajo y la lucha de «Gegen die Strómung»:

En primer lugar el tiempo y el esfuerzo, la energía y la lucha que se han invertido en restablecer la conexión interna del movimiento comunista mundial desde Marx y Engels, a través de la Revolución de Octubre y el periodo de Lenin y Stalin frente a la traición del revisionismo moderno; situar en un primer plano de debates ideológicos la «consulta» con las obras de Marx, Engels, Lenin y Stalin; así como defender de forma férrea, aún a costa de un momentáneo aislamiento, esas tradiciones y esa continuidad en debates actuales.

Trabajar de forma real e intensa para asegurar esa liínea de continuidad es la característica esencial del trabajo de «Gegen die Strömung», que no debe en ningún caso debilitarse, sino, por lo contrario, ser reforzado. Esta no es sólo una cuestión teórica, sino constituye un apego íntimo a los resultados históricos y mundiales de las fuerzas comunistas, con la firme convicción de seguir ese camino y no tomar rumbo a «nuevos» caminos que acaban en el revisionismo y el oportunismo.

En segundo lugar tenemos como objetivo establecer y propagar en nuestras filas y hacia fuera la relación interna que hay entre la moral comunista y la disponibilidad y entrega al trabajo, entre el odio al . . . → Read More: Saludación con motivo de la 3a Conferencia de Partido de «Gegen die Strömung»

3. Partikonferansi dolayısıyla “Gegen die Strömung”un yayınladığı Mesaj

Bilimsel komünizm kılavuzluğunda hareket eden dünyadaki tüm güçlere:

3. Partikonferansi dolayısıyla "Gegen die Strömung"un yayınladığı Mesaj

 

“Gegen die Strömung”un 1974’te kuruluşundan 30 yıl sonra, Kasım/Aralık 2004’te 3. parti kongresi gerçekleştirildi.

            Bu 30 yıl içinde “Gegen die Strömung”un mücadele ve çalışmalarını niteleyen üç özelliğin, üç bariz belirtinin oluşmuş bulunduğunu düşünüyoruz:

            Birincisi, Marx ve Engels’ten Ekim Devrimi ve Lenin ile Stalin dönemlerine kadarki dünya komünist hareketinin içsel bütünlüğünü modern revizyonistlerin ihanetine karşı yeniden kuvvetle ortaya çıkarmak, Marx ve Engels’in, Lenin ve Stalin’in “danışmanlık vasfini” ideolojik tartışmalarda ön plana yerleştirmek ve geçici bir izolasyonu göze alarak güncel tartışmalarda da bu gelenek ve sürekliliği temsil etmek için büyük zaman, enerji ve emek harcanarak mücadele edildi, hâlâ da ediliyor.

            Sözkonusu süreklilik çizgisini sağlama almaya yönelik bu gerçekten çok kapsamlı çalışma, “Gegen die Strömung”un yürüttüğü mücadelenin ayırdedici bir belirtisidir ve hiç zayıflatılmadan, tersine daha da güçlendirilerek devam ettirilmesi gerekmektedir. Kesinlikle sadece teorik bir mesele değildir bu; her şeyden önce, dünya tarihindeki komünist mücadelelerle kurulan içsel bağla, bu mücadele yolunu sürdürme kararlılığıyla ve revizyonizm ve oprtünizme varmayacak bir “yeni” yol bulunamayacağına dair kesin bir yargıyla ilişki içindedir.

            İkincisi, komünist ahlak ile fedakârlık arasındaki, Alman emperyalizmine duyulan nefret ile proleter enternasyonalizmi arasındaki içsel bağlantıyı hem kendi saflarımızda hem de dışarıya yönelik olarak ortaya koyma ve savunma iddiasındayız. Böylece üstlendiğimiz görevlerin ne kadar uzun vadeli olduğunu çok iyi biliyor, ama burjuvazinin başarıyla yürüttüğü kandırma ve kışkırtma manevraları karşısında sözde radikal küçük burjuva eğilimlerce sürdürülen, Almanya’da işçilerin tamamıyla burjuvalaştırıldığı ve buna karşı koymanın imkânsız olduğu şeklindeki yakınmacılığa kendimizi kaptırmıyoruz. Tersine, bugünkü haliyle işçi sınıfının hiç önünde eğilmeden, bu ülkede varolabilecek tek devrimci gücün ancak işçi . . . → Read More: 3. Partikonferansi dolayısıyla “Gegen die Strömung”un yayınladığı Mesaj

Indirizzo di saluto in occasione della terza conferenza di partito di „Gegen die Strömung”

Alle forze orientate al comunismo scientifico di tutto il mondo.

Indirizzo di saluto in occasione della terza conferenza di partito di „Gegen die Strömung"

Alle forze orientate al comunismo scientifico di tutto il mondo

30 anni dopo la fondazione di  „Gegen die Strömung"  nel 1974, ora nel novembre/ dicembre  2004 si è tenuta la terza conferenza di partito.

Noi pensiamo, che in questi  30  anni si sono delineate tre caratteristiche o  caratteri salienti che contraddistinguono la lotta e il lavoro di „Gegen die Strömung":

Come prima cosa   fu ed é impiegato molto tempo ed energia, molto lavoro e lotta per ricostituire i nessi causali del movimento comunista mondiale a partire da Marx ed Engels, sulla Rivoluzione d’ottobre e il periodo di Lenin e Stalin contro il tradimento dei revisionisti moderni. Per mettere in risalto il  „dibattito" con Marx, Engels, Lenin e Stalin sullo sfondo dei dibattiti ideologici  e per rappresentare in maniera ferrea questa tradizione e continuità nei dibattiti attuali, anche al prezzo di un momentaneo isolamento.

Il lavoro veramente completo per  garantire questa linea di continuità é una caratteristica essenziale del lavoro di „Gegen die Strömung", che non può essere sminuito ma che deve anzi essere rinforzato. Questo non è in alcun modo solo un’occasione teorica ma comporta soprattutto in collegamento con il legame stretto con gli avvenimenti di storia mondiale delle lotte comuniste, la convinzione solida di continuare questa strada e di non  poter intraprendere alcuna  „nuova " via, che non finisca nel revisionismo e nell’opportunismo.

Come seconda cosa  noi abbiamo l’esigenza di produrre e di propagare nelle nostre fila  i nessi causali  tra la morale comunista e la disponibilità ad intervenire, tra l’odio per l’imperialismo . . . → Read More: Indirizzo di saluto in occasione della terza conferenza di partito di „Gegen die Strömung”

Saudações por motivo da III conferência geral de ,,GEGEN DIE STRÖMUNG”

ÀS FORÇAS DE ORIENTAÇÃO CIENTÍFICO COMUNISTA DO MUNDO INTEIRO !

Saudações por motivo da III conferência geral de ,,GEGEN DIE STRÖMUNG"

Trinta anos após o aparecimento em 1974 de ,,Gegen die Strömung" aconteceu em novembro/dezembro de 2004 a sua 3a conferência Geral. Nós achamos que no decorrer desses 30 anos podemos assinalar três particularidades ou especiais características que podem caracterizar a luta e o trabalho de ,,Gegen die Strömung".

Em primeiro lugar foi e será investido muito tempo, energia, trabalho e luta para restabelecer a conexão interna do movimento comunista mundial desde Marx e Engels, através da Revolução de Outubro e o período de Lenin e Stalin frente à traição do revisionismo moderno; situar as diretrizes de Marx, Engels, Lenin e Stalin em primeiro plano nos debates ideológicos; bem como defender ferrenhamente debates atuais que sigam essa tradição, ainda que pagando o preço de um temporário isolamento. O efetivo e amplo trabalho para assegurar essa linha de continuidade é a característica essencial de ,,Gegen die Strömung", que em nenhuma circunstância deve ser enfraquecida, e sim reforçada. Esta questão não é apenas teórica, ela está ligada aos acontecimentos históricos e mundiais das forças comunistas, com a total convicção de seguir esse caminho e não criar ,,novos" caminhos que acabem em revisionismo e oportunismo.

Em segundo lugar temos o objetivo de estabelecer e propagar internamente e fora das nossas linhas a relação interna que há entre a moral comunista e o espírito de sacrifício, entre o ódio ao capitalismo alemão e o internacionalismo proletário. Estamos conscientes de que a nossa é uma tarefa a longo prazo e que não devemos nos humilhar perante os êxitos das . . . → Read More: Saudações por motivo da III conferência geral de ,,GEGEN DIE STRÖMUNG”

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